Internationaler Aktienhandel: Börse Wien: Sehr schwach

Internationaler Aktienhandel
Börse Wien: Sehr schwach

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Freitag bei durchschnittlichem Volumen mit deutlichen Kursverlusten beendet. Der ATX fiel bis Handelsschluss um 2,41 Prozent auf 4 358,85 Punkte.

Schwache US-Arbeitsmarktdaten drückten die Kurse ins Minus. Im Späthandel gab es dann einen weiteren Abwärtsruck, der den Aktienmarkt tief in die Verlustzone führte. Die heimischen Werte vollzogen damit die Bewegung an den internationalen Börsen nach. Vor allem die Schwergewichte belasteten den Leitindex. Die gehandelten Volumina blieben jedoch niedrig.

In den Blickpunkt gerieten wegen Übernahmegerüchten die Aktien der RHI und der Wiener Städtischen. Bei der Städtischen seien die vor Weihnachten aufgekommenen Spekulationen um einen Allianz-Einstieg wieder aufgewärmt worden, berichtete ein Händler. Die Aktien des Versicherers stiegen um 0,81 Prozent auf 56,35 Euro (453 243 gehandelte Stück in Einfachzählung). Beim Feuerfestkonzern ging es um 3,54 Prozent auf 27,17 Euro nach oben . Hier sprachen Medienberichte von einem möglichen Übernahmeangebot von 32 Euro je RHI -Aktie.

Bei den Schwergewichten ging es am deutlichsten mit Voestalpine nach unten. Europaweit standen die Stahlwerte unter Druck. Voestalpine-Aktien gaben 5,49 Prozent auf 46,50 Euro (1,010 041 Stück) nach. Die Bankenwerte verloren erneut an Wert. So brachen Erste Bank um 4,01 Prozent auf 44,97 Euro ein und Raiffeisen International schlossen ebenfalls um 4,01 Prozent tiefer bei 96,0 Euro .

OMV, die zu Mittag noch klar im Plus notiert hatten, schlossen um 2,04 Prozent schwächer bei 55,25 Euro . Zuvor sei der Wert vom gestiegenen Ölpreis nach oben getrieben worden, hieß es von Händlerseite. Verbund , die ebenfalls vom Ölpreis profitieren, konnten die Aufschläge über den Handelsschluss retten und stiegen um 1,72 Prozent auf 50,21 Euro .

Eine der wenigen Unternehmensnachrichten kam von Skyeurope. Die Titel des Billigfliegers gehörten zu den wenigen Gewinnern. Das Unternehmen hat im Dezember 2007 um knapp 40 Prozent mehr Passagiere befördert als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Skyeurope zogen um 1,60 Prozent auf 1,90 Euro an.

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