Internationaler Aktienhandel
Börse Wien: Stimmung trübt sich wieder

Die Wiener Börse hat den Handel am Montag bei schwachem Volumen mit höheren Notierungen beendet. Der ATX stieg um 47,57 Punkte oder 2,38 Prozent auf 2045,47 Einheiten. An einem von sehr niedrigen Umsätzen geprägten Handelstag blieb vom Verlaufshoch des ATX am Ende wenig übrig.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat den Handel am Montag bei schwachem Volumen mit höheren Notierungen beendet. Der ATX stieg um 47,57 Punkte oder 2,38 Prozent auf 2045,47 Einheiten. An einem von sehr niedrigen Umsätzen geprägten Handelstag blieb vom Verlaufshoch des ATX am Ende wenig übrig.

"Die Grundliquidität ist im Markt nicht vorhanden, deshalb sind die Ausschläge entsprechend groß", sagte ein Händler. Eher schwache US-Konjunkturdaten brachten wieder Rezessionsängste in den Markt. Die unentschlossene Wall-Street-Eröffnung trübte auch die in Wien bis dahin gute Stimmung ein wenig ein.

Einen Satz nach oben machten die Aktien der AVW Invest , die ihren Wert mehr als verdoppelten. Die Papiere kletterten um 116,09 Prozent auf 51,97 Euro. Die Umsätze lagen dabei deutlich über dem Durchschnitt der vergangenen Wochen.

Zweistellige Kursaufschläge verzeichneten viele von Immobilienwerten. Immofinanz - Anteile erhöhten sich um 14,94 Prozent auf 1,0 Euro (3,007 577 Stück). CA Immo Anlagen verbesserten sich um 11,22 Prozent auf 5,45 Euro.

Zwei Nachrichten rückten die Bankenwerte ins Rampenlicht: Die Vollverstaatlichung der Kommunalkredit, der achtgrößten Bank Österreichs, und die Nachricht, dass die deutsche Commerzbank das Rettungspaket der deutschen Regierung in Anspruch nehmen wird. Raiffeisen International legten dennoch um 7,76 Prozent auf 26,40 Euro zu. Erste Group drehten spät ins Minus um 1,06 Prozent auf 20,52 Euro.

Für die RHI ging es um 4,51 Prozent auf 12,75 Euro nach oben. Raiffeisen stockte seine Beteiligung an der RHI kräftig auf.

OMV kletterten um 0,84 Prozent auf 25,20 Euro. Die rumänische OMV-Tochter Petrom will Mitarbeitern, die seit dem 14. Dezember 2004 bei Petrom beschäftigt sind, 100 Petrom-Aktien als Bonus schenken. Diese Verpflichtung war bereits im Privatisierungsvertrag von 2004 fixiert worden.

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