Internationaler Aktienhandel
Börse Wien: Tiefrote Spuren nach dem Feiertag

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Freitag sehr schwach beendet. Der Austrian-Traded-Index (ATX) fiel um 2,22 Prozent auf 4 763,76 Punkte. Nach einer Erholungsphase am frühen Nachmittag fiel der ATX im Späthandel sogar unter seine Tagestiefs aus dem frühen Geschäft zurück. Der stärkste Belastungsfaktor waren dabei die Abschläge bei den Bankenwerten, die im Sog internationaler Kursverluste standen.

Auch über den Erwartungen liegende Daten vom US-Arbeitsmarkt und zu den US-Industrieaufträgen konnten die Stimmung nicht aufhellen. Zudem holte die Wiener Börse die negative Tendenz der meisten europäischen Börsen nach, wie es aus dem Markt hieß, da sie am Donnerstag wegen Allerheiligen geschlossen geblieben war.

Erste Bank drückten kräftig auf den ATX mit einem Kursverlust von 3,91 Prozent auf 53,81 Euro. Damit kosteten die Abschläge der Nummer Eins nach Marktgewichtung den Leitindex alleine 34,44 Punkte. Zur Begründung zogen Marktteilnehmer die allgemeine Schwäche der Bankenaktien an den globalen Aktienmärkten heran. Im Euro-Stoxx-600 verlor der Sektor im Durchschnitt um 2,12 Prozent. Papiere von Mitbewerber Raiffeisen International mussten weniger deutliche Abschläge hinnehmen, verloren dennoch 1,70 Prozent auf 112,16 Euro.

Unter den weiteren Blue-Chips der Wiener Börse musste die Nr. zwei nach Marktgewichtung, die OMV , Abschläge von 2,64 Prozent auf 50,25 Euro davontragen. Dagegen konnten Telekom Austria gegen die schwache Markttendenz zulegen und gewannen 1,16 Prozent auf 20,03 Euro. Die Analysten von Bear Stearns haben das Kursziel für die Aktien von 24,0 auf 24,8 Euro angehoben und die Anlageempfehlung „outperform“ beibehalten.

Ansonsten gab es kaum Gewinner. Zu ihnen gehörten erneut die Papiere des Wochensiegers Strabag, die um 1,22 Prozent auf 54,85 Euro stiegen. Agrana verbesserten sich um 4,02 Prozent auf 75,05 Euro.

Zu den Tagesverlierer gehörten auch Voestalpine , die um 4,51 Prozent auf 59,27 Euro nachgaben. Doch auch bei den Versicherern kam es zu deutlichen Kursverlusten. Uniqa Versicherungen reduzierten sich um 2,21 Prozent auf 23,86 Euro und Wiener Städtische Allg Vers. sanken um 1,67 Prozent auf 50,05 Euro. Und auch bei den Versorgern gab es klare Abschläge zu verzeichnen. So schlossen Verbund-Austrian Hydro Power(AHP) um 1,38 Prozent tiefer bei 44,98 Euro und EVN erlitten ein Minus von 0,43 Prozent auf 91,90 Euro.

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