Internationaler Aktienhandel
Börse Wien: Verluste auf breiter Front

dpa-afx WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Montag bei schwachem Volumen mit deutlich tieferen Notierungen beendet. Der Austrian-Traded-Index (ATX) fiel um 83,69 Punkte oder 1,88 Prozent auf 4 364,59 Einheiten. Der Aktienmarkt startete mit deutlichen Abschlägen in die neue Woche und zeigte sich damit im Einklang mit dem europäischen Umfeld. Händler verwiesen auch auf sehr schwache Vorgaben aus Asien. Die Umsätze wurden als "vorweihnachtlich dünn" beschrieben.

Praktisch alle Indexschwergewichte schlossen mit Abschlägen. So fielen Erste Bank um 2,51 Prozent auf 46,16 Euro. Raiffeisen International büßten 2,40 Prozent auf 102,62 Euro ein. Voestalpine schwächten sich um 2,07 Prozent auf 46,81 Euro ab.

Telekom Austria büßten 1,78 Prozent auf 18,74 Euro ein. Die US-Fondsgesellschaft Capital Research and Management Company hat ihren Anteil an der Telekom auf 5,02 Prozent der ausgegebenen Aktien aufgestockt, wurde bekannt.

Sehr schwach zeigten sich Wienerberger mit einem Minus von 5,00 Prozent auf 37,80 Euro. Moderat fiel das Minus unter den ATX-Schwergewichten lediglich bei der OMV aus. OMV ermäßigten sich leicht um 0,12 Prozent auf 50,74 Euro. Der Konzern plant mit der finnischen Neste und der staatlichen Raffineriegesellschaft von Abu Dhabi ein Joint-Venture in den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Auch einige Immobilienwerte mussten zu Wochenbeginn deutlich Federn lassen. So korrigierten Conwert um 6,44 Prozent auf 10,60 Euro. Immoeast verloren 5,21 Prozent auf 6,91 Euro. Immofinanz fielen um 5,07 Prozent auf 6,55 Euro.

Wiener Städtische kamen nach den deutlichen Freitagsgewinnen leicht um 0,50 Prozent auf 57,41 Euro zurück. Sal. Oppenheim hat die Kaufempfehlung sowie den fairen Wert von 60 Euro bestätigt. Die am Freitag aufgetauchten Spekulationen über eine Übernahmeangebot durch die Allianz schätzen die Experten jedoch als unbegründet ein.

Neue Analystenempfehlungen gab es auch für Strabag und Bene. Die Strabag-Aktie schloss trotz der Empfehlung um 1,66 Prozent tiefer bei 49,03 Euro. Die RCB hat die Titel in einer Ersteinschätzung mit "buy" und einem Kursziel von 58 Euro bedacht.

Bene stiegen nach der Vorlage von Ergebnissen um 3,77 Prozent auf 4,95 Euro und waren damit der Tagesgewinner im prime market. Sal. Oppenheim hat ihre Kaufempfehlung für die Aktie mit Kursziel 7,14 Euro beibehalten.

Die Austrian Airlines Group (AUA) vermeldete für November ein Passagierplus von 3,9 Prozent. Die Aktien der Luftfahrt-Gruppe gewannen 0,74 Prozent auf 5,42 Euro. Intercell erhält von Merck vier Mill. Dollar für eine Phase II-Studie in den USA. Die Aktien des Impfstoffherstellers ermäßigten sich um 0,56 Prozent auf 26,51 Euro.

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