Internationaler Aktienhandel
Börse Wien: Verluste ohne fundamentale News

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Donnerstag bei moderatem Volumen mit tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel um 1,88 Prozent auf 2.099 Punkte. Nach den klaren Vortagesgewinnen drückten am Berichtstag schwache US-Arbeitsmarktdaten auf das Kursniveau in Wien. Abseits der US-Nachrichten gab es kaum fundamentale Neuigkeiten.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Donnerstag bei moderatem Volumen mit tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel um 1,88 Prozent auf 2099,38 Punkte.

Nach den klaren Vortagesgewinnen drückten am Berichtstag schwache US-Arbeitsmarktdaten auf das Kursniveau in Wien. Abseits der US-Nachrichten gab es kaum fundamentale Neuigkeiten. Die Meldungslage von Unternehmensseite blieb abseits von den Entwicklungen rund um die AUA sehr dünn, hieß es aus dem Handel.

Die Austrian Airlines (AUA) verschärfen nach den dramatischen Einbrüchen im Luftfahrtgeschäft den Sparkurs: Bis Mitte 2010 werden rund 1 000 Stellen abgebaut. Analysten gehen zudem trotz der Verlängerung der Prüfung der Übernahme der AUA durch die Lufthansa in Brüssel weiter davon aus, dass der Deal durchgeht.

Die vertiefte Prüfung sei keine Überraschung mehr für den Markt gewesen, hieß es. Die AUA-Titel befestigten sich leicht um 0,25 Prozent auf 3,98 Euro, nachdem die Papiere am Mittwoch um fast sieben Prozent abgesackt waren. Die Flughafen Wien-Aktie gab deutlich um vier Prozent auf 27,55 Euro nach.

In einem schwachen europäischen Branchenumfeld präsentierten sich auch die Bankentitel unter Druck. Erste Group Bank verbilligten sich um 2,74 Prozent auf 18,84 Euro und Raiffeisen International fielen um 2,41 Prozent auf 24,70 Euro.

Telekom Austria verbuchten einen Rückgang um 3,91 Prozent auf 11,05 Euro. Die Analysten der Privatbank Sal. Oppenheim senkten das Anlagevotum für den Telekombetreiber von "Buy" auf "Neutral". Das Kursziel revidierten sie ebenfalls nach unten, und zwar von 17,00 auf 15,50 Euro.

Bei guten Umsätzen fielen Voestalpine um moderate 0,50 Prozent auf 19,75 Euro. Die Experten der Investmentbank Morgan Stanley bestätigten die Anlageempfehlung "equal weight" für die Aktien des österreichischen Stahlkonzerns und erhöhten ihr Kursziel um 31 Prozent auf 17 Euro.

Polytec ermäßigten sich nach der jüngsten Kursrally um 1,12 Prozent auf 2,65 Euro. Die Unicredit nahm die Bewertung der Aktie mit "Hold" wieder auf und errechnete ein Kursziel von 3,0 Euro

Neuigkeiten von Analystenseite gab es auch zu Mayr-Melnhof . Die UBS-Spezialisten revidierten ihr Kursziel für den Kartonhersteller um 17 Prozent auf 70,00 Euro nach oben. Die Anlageempfehlung bleibt weiter unverändert auf "Buy". Die Aktie konnte um 0,21 Prozent auf 60,70 Euro zulegen.

Weit oben auf dem Kurszettel standen Intercell . Die Aktie des Impfstoffherstellers verbesserte sich um 2,23 Prozent auf 26,17 Euro.

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