Internationaler Aktienhandel
Börse Wien: Vortagesgewinne sind wieder weg

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Donnerstag bei moderatem Volumen mit deutlich tieferen Notierungen beendet. Den ATX zog es um 3,79 Prozent auf 1 446,07 Einheiten nach unten.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Donnerstag bei moderatem Volumen mit deutlich tieferen Notierungen beendet. Den ATX zog es um 3,79 Prozent auf 1 446,07 Einheiten nach unten.

Die Schlussrally vom Mittwoch mit Gewinnen von mehr als fünf Prozent beim ATX wurde damit wieder weitgehend zunichtegemacht. In Ermangelung eigenständiger Impulse folgte der heimische Markt wieder einmal den internationalen Vorgaben und sank damit weit in die Verlustzone, hieß es am Markt.

Bei vielen Einzelaktien gab es eine Gegenbewegung auf die Kursveränderungen vom Mittwoch zu beobachten. Vienna Insurance sackten um 9,27 Prozent auf 18,00 Euro ab, nachdem der Versicherer am Vortag mit plus elf Prozent die Spitze im prime market markiert hatte.

Kursabschläge von jeweils mindestens zehn Prozent mussten Polytec, Wienerberger , Constantia Packaging und Immoeast verbuchen. Bei der Voestalpine ging es in einem schwachen europäischen Stahlsektor um 7,84 Prozent auf 11,88 Euro in die Tiefe. Am Vortag hatten die voest-Titel um fast neun Prozent zugelegt. Zudem lieferte der deutsche Stahlkonzern Salzgitter eine enttäuschende Bilanz.

Die Telekom Austria hat einen neuen Chef: Festnetzvorstand Hannes Ametsreiter folgt erwartungsgemäß auf Boris Nemsic. Die T-Aktie verabschiedete sich auf 10,42 Euro allerdings unverändert zum Mittwochschlusskurs aus dem Handel.

Unter Druck stand die Post-Aktie mit minus 3,96 Prozent auf 23,98 Euro. Am Mittwoch wurde der überraschende Abgang von Post-Chef Anton Wais bekanntgegeben.

AT & S-Papiere gaben um 1,79 Prozent auf 2,75 Euro ab. Die Analysten der RCB haben ihr Kursziel für die Aktien des Leiterplattenherstellers von 6,10 auf 4,60 Euro gesenkt. Die Anlageempfehlung "Buy" wurde jedoch bekräftigt.

Conwert zeigten sich unverändert auf 3,85 Euro. Die Analysten der Erste Group empfehlen die Aktie in Ersteinstufung mit "Buy" zum Kauf.

Die Lenzing-Aktie verbesserte sich um 1,84 Prozent auf 117,01 Euro. Der Faserhersteller hat 2008 beim Betriebsergebnis einen Einbruch von 20 Prozent erlitten.

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