Internationaler Aktienhandel
Börse Zürich: Kursgewinne nach Weihnachtspause

Die Schweizer Aktien haben den Handel am Montag nach der langen Weihnachtspause mit festeren Kursen abgeschlossen. Mit Blick auf die guten Vorgaben aus den USA und Asien eröffneten die Märkte hierzulande höher und bauten diese Avancen im Handelsverlauf kontinuierlich aus. Die Tageshöchstkurse konnten jedoch nicht bis zum Schluss gehalten werden.

dpa-afx ZÜRICH. Am Ende drückte das Abrutschen der Wall Street in die Verlustzone leicht auf die gute Stimmung am hiesigen Markt. Händler sprachen von einem ruhigen und impulslosen Geschäft. Der Handel sei nach der Weihnachtspause und kurz vor dem Jahreswechsel von Zurückhaltung geprägt gewesen, hieß es. Dementsprechend bewegten sich die Handelsvolumina auf tiefem Niveau. Festere Kurse waren insbesondere bei Banken zu sehen, aber auch die Schwergewichte Roche und Nestle stützten den Markt.

Bis Börsenschluss kletterte der SMI um 1,21% oder 65,38 Stellen auf 5 464,96 (Tageshöchst: 5 517,89) Punkte. Der 30 Titel umfassende SLI gewann 1,14% auf 777,99 Einheiten und der breitere SPI 1,17% auf 4 514,37 Punkte.

Auf den vorderen Plätze des SMI /SLI standen die Titel der UBS (+3,1% auf 14,45 Franken) und jene von Julius Bär (+4,0% auf 39,50 Franken). Die CS-Aktien legten demgegenüber "nur" um 0,5% auf 27,88 Franken zu. In der Sonntagspresse hieß es, dass CS-Kunden gemäss internen Schätzungen 900 bis 1 000 Mill. Franken verloren. Die Credit Suisse beharre allerdings darauf, nicht aktiv in Madoff investierte Produkte empfohlen oder verkauft zu haben, hieß es.

Weit vorne auf der Gewinnerliste standen am Montag nebst den Banken zum Beispiel auch Aktien wie OC Oerlikon (+3,3% auf 69,00 Franken), Geberit (+3,4% auf 112,90 Franken) oder ABB (+2,7% auf 15,29 Franken).

Unterstützung erhielt der Gesamtmarkt von den Schwergewichten Roche (+1,3% auf 162,50 Franken), Novartis (+1,2% auf 52,20 Franken) und Nestle (+1,1% auf 41,20 Franken). Vielerorts werden grosskapitalisierte Werte aus dem Nahrungsmittel- und dem Pharmasektor als jene Titel beschrieben, welche sich gegen die Rezessionsgefahren einigermassen behaupten könnten.

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