Internationaler Aktienhandel
Börse Zürich: Von US-Arbeitsmarktdaten gestützt

Die Schweizer Aktien haben am Mittwoch mehrheitlich fester geschlossen. Nachdem der Leitindex SMI bis zum Mittag keine klare Richtung eingeschlagen hatte, führten positive Daten zum US-Arbeitsmarkt die Börse in die Gewinnzone. Gesucht wurden ausgewählte Finanztitel und Zykliker.

dpa-afx ZÜRICH. Bis Börsenschluss stieg der SMI um 38,33 Punkte oder 0,73 Prozent auf 5 319,26 Zähler und lag damit knapp unter seinem Tageshoch von 5 355,36 Stellen. Der 30 Titel umfassende, gekappte SLI gewann 0,51 Prozent auf 801,67 Zähler und der breite Swiss Performance Index SPI 0,69 Prozent auf 4 579,92 Punkte dazu.

Drei von vier Bluechips-Unternehmen, die am Mittwoch Quartalszahlen vorgelegt haben gingen mit Verlusten aus dem Handel. So gaben etwa Clariant am Ende um 5,3 Prozent auf 6,40 Franken nach. Die Zahlen des Chemiekonzerns blieben hinter den Schätzungen der Analysten zurück.

Swisscom (-1,3 Prozent auf 299,50 Franken) und Holcim (-3,2 Prozent auf 58,45 Franken) enttäuschten die Anleger ebenfalls. Holcim habe der konjunkturelle Abschwung und der harte Winter in Nordamerika und Europa zu schaffen gemacht, hieß es. Dies habe auch zu Umschichtungen zum Konkurrenten Lafarge geführt. Beim Telekomkonzern Swisscom bemängelten Analysten den Rückgang beim Ebitda, während der bestätigte Ausblick begrüßt wurde.

Einzig Adecco (+1,9 Prozent auf 47,06 Franken) konnten nach Quartalszahlen zulegen. Beim Gewinn wurden die Erwartungen übertroffen, auf Umsatzebene dagegen verfehlt. Die Gewinner wurden von Julius Bär (+4,5 Prozent auf 40,20 Franken) und Swiss Re (+5,0 Prozent auf 29,24 Franken) angeführt. Der Rückversicherer wird am Donnerstag Quartalszahlen vorlegen. Zahlen haben zudem noch ZFS (+2,0 Prozent auf 215,40 Franken) und Petroplus (+0,1 Prozent auf 21,10 Franken) angekündigt.

Zykliker wie Richemont (+2,8 Prozent auf 22,42 Franken), Logitech (+2,6 Prozent auf 16,80 Franken) oder OC Oerlikon (+3,5 Prozent auf 70,95 Franken) wurden nach den zunächst bestätigten Aufhellungen am Konjunkturhimmel ebenfalls gesucht. Erfreulich entwickelten sich auch Novartis (+2,2 Prozent auf 43,62 Franken), währenddem Roche Holding (+0,5 Prozent auf 144,00 Franken) und Nestle (+0,3 Prozent auf 38,78 Franken) weniger stark zulegen konnten.

Zurückhaltung war auch bei den Großbankenaktien UBS (+0,1 Prozent auf 16,09 Franken) und Credit Suisse (-1,6 Prozent auf 43,50 Franken) zu spüren. Am Donnerstag werden die Details zu den Stress-Tests der US-Banken veröffentlicht. Diese dürften weitere Hinweise liefern, wie schlecht es um den Sektor wirklich steht.

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