Internationaler Aktienhandel
Börse Zürich: Zum Schluss nicht ganz auf Tagestief

Die internationalen Aktienbörsen haben einen schwarzen Wochenstart erlebt und sind phasenweise regelrecht abgestürzt. In diesem Umfeld geriet auch der Schweizer Aktienmarkt böse unter die Räder und verlor phasenweise über sieben Prozent.

dpa-afx BERN. Die internationalen Aktienbörsen haben einen schwarzen Wochenstart erlebt und sind phasenweise regelrecht abgestürzt. In diesem Umfeld geriet auch der Schweizer Aktienmarkt böse unter die Räder und verlor phasenweise über sieben Prozent.

Das Blue Chips-Barometer SMI verlor bis zum Schluss 421,10 Punkte beziehungsweise 6,12 Prozent auf 6 458,72 Punkte, das Tagestief lag bei 6 376 Zählern. Der 30 Titel umfassende, gekappte SLI büßte zum Schluss 6,69 Prozent auf 931,71 Punkte ein, der breite SPI 5,84 Prozent auf 5 369,22.

Größter Verlierer waren zum Schluss die Titel von Julius Bär , die zwischenzeitlich deutlich mehr als 20 Prozent einbrachen und am Ende 15,3 Prozent auf 44,40 Franken verloren. Hier seien nebst den allgemein für die Bankenbranche geltenden Gründe auch noch Sonderfaktoren für den Kursrutsch verantwortlich, hieß es. Gerüchten zufolge wird von der auf Hedge Fonds spezialisierten Bär-Tochter GAM im größeren Stil Kapital abgezogen.

Swiss Re büßten 13,4 Prozent auf 53,20 Franken ein, UBS 12,8 Prozent auf 20,90 Franken und Credit Suisse 8,7 Prozent auf 52,40 Franken. Aber auch Industrietitel wie Petroplus (-10,1 Prozent) oder ABB (-9,9 Prozent) konnten sich dem Geschehen nicht entziehen.

Die Ausverkaufsstimmung machte allerdings auch vor defensiven Aktien nicht halt. Zwar verloren Novartis (-2,5 Prozent auf 59,60 Franken) klar unterdurchschnittlich, bei Nestle (-4,6 Prozent auf 45,30 Franken) und Roche (-5,1 Prozent auf 171,90 Franken) waren die Abgaben aber erheblich.

Am besten hielten sich Synthes (-1,5 Prozent auf 150 Franken), Givaudan (-1,6 Prozent auf 890 Franken) und SGS (-1,7 Prozent auf 1 211 Franken).

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