Internationaler Aktienhandel
Europa-Börsen: Freundlich bei dünnem Handelsvolumen

dpa-afx PARIS/LONDON. Die europäischen Aktienmärkte sind am Donnerstag freundlich in den Handel gestartet. Händler sprachen von einem ruhigen Handel und dünnen Umsätzen. Das Bemühen der Fondsmanager, ihre Portfolios vor Jahresende aufzupolieren, bringe noch etwas Schwung in den Markt. Der Dow Jones hatte an den beiden Handelstagen nach Handelsschluss an den europäischen Börsen vom Freitag rund 135 Punkte zugelegt. In Tokio schloss der Nikkei-225-Index am Morgen unterdessen etwas schwächer.

Der europäische Leitindex Eurostoxx 50 gewann im frühen Handel 0,56 Prozent auf 4 409,19 Zähler. Der auch Schweizer und britische Werte umfassende Stoxx 50 legte um 0,26 Prozent auf 3 702,61 Punkte zu. Der Euronext 100 stieg um 0,11 Prozent auf 997,43 Zähler. In Paris ging es für den CAC 40 um 0,28 Prozent auf 5 629,86 Punkte nach oben. Der Londoner Ftse 100 rückte um 0,02 Prozent auf 6 480,80 Zähler vor.

Aktien von Repsol-YPF nahmen den Handel am Morgen wieder auf und gewannen 1,05 Prozent auf 24,13 Euro. Damit reagierten die Titel des spanischen Ölkonzerns auf den am Ende der vergangenen Woche bekannt gegebenen Teilverkauf der Tochter Yacimientos Petroliferos Fiscales (YPF) an den argentinischen Geschäftsmann Enrique Esekenazi. Der Kaufpreis für den 14,9-Prozent-Anteil liegt bei 2,235 Mrd. Dollar. Eskenazi könne innerhalb von vier Jahren einen weiteren Anteil von 10,1 Prozent kaufen. Repsol selbst will mit 55 Prozent an YPF beteiligt bleiben.

Capgemini setzten sich nach den zweistelligen Kursgewinnen vom Montag in Paris mit einem Minus von 5,20 Prozent auf 42,66 Euro an das untere Ende im CAC 40. Zu den Spekulationen über ein Angebot von Wipro für den IT-Dienstleister gab es am Donnerstag zunächst keine neuen Informationen. Eine indische Zeitung hatte geschrieben, die Offerte könne bei knapp 48 Euro je Aktie liegen. Wipro wollte die Spekulationen nicht kommentieren, gab jedoch an, intensiv auf der Suche nach externen Wachstumsmöglichkeiten zu sein.

In Paris verloren Aktien von Air France-KLM 1,12 Prozent auf 23,83 Euro. Die weltgrößte Fluggesellschaft übernimmt von der niederländischen Panta Holdings die Regionalfluggesellschaft VLM Airlines. VLM operiert vor allem vom London City Airport aus. Der Kaufpreis wurde nicht genannt.

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