Internationaler Aktienhandel
Europa-Börsen tendieren uneinheitlich

Die europäischen Aktienmärkte haben ihre frühen Gewinne vom Handelsauftakt am Mittwoch zum Teil eingebüßt. Der Leitindex EuroStoxx 50 gewann zuletzt 0,32 Prozent auf 2 431,98 Punkte. Erneut standen Bankwerte im Zentrum des Geschehens.

Paris/London (dpa-AFX) - Die europäischen Aktienmärkte haben ihre frühen Gewinne vom Handelsauftakt am Mittwoch zum Teil eingebüßt. Der Leitindex Eurostoxx 50 gewann zuletzt 0,32 Prozent auf 2 431,98 Punkte. In Paris hielt sich der CAC-40-Index mit plus 0,04 Prozent auf 3 232,36 Punkten knapp in der Gewinnzone. Der Londoner Ftse 100 sank hingegen ins Minus und verlor zuletzt 0,17 Prozent auf 4 417,85 Punkte.

Aktien von ING Groep sackten mit minus 3,85 Prozent auf 7,50 Euro an das Ende des Eurostoxx 50. Der niederländische Bank- und Versicherungskonzern rutschte im ersten Quartal tiefer in die roten Zahlen gerutscht als von Experten erwartet. In Italien fielen Unicredit nach Zahlen um 2,02 Prozent auf 2,065 Euro. Die italienische Großbank verzeichnete zum Jahresauftakt unter dem Strich wie erwartet einen Gewinneinbruch. Der Überschuss sank gegenüber dem Vorjahr um 58 Prozent auf 447 Mill. Euro gesunken. Analysten hatten allerdings mit einem Rückgang in exakt dieser Größenordnung gerechnet.

Die Dexia Banque glänzte hingegen mit einem überraschend hohen Gewinn. Der belgisch-französische Finanzkonzern sieht sich nach einem etwas besser als von Experten ausgefallenen Quartal auf dem "Weg der Besserung". Der Überschuss sank wegen der Belastungen aus der Finanzkrise um 13 Prozent auf 251 Mill. Euro, Experten hatten mit einem deutlich geringeren Gewinn gerechnet. Die Aktien stiegen um 8,25 Prozent auf 4,56 Euro.

Electricite de France (EdF) stiegen nach Zahlen um 2,90 Prozent auf 35,54 Euro. Der französische Energiekonzern bestätigte am Vorabend nach Börsenschluss nach einem Umsatzplus im ersten Quartal die Prognosen für das laufende Jahr. Auch Telefonica bekräftigte die im Februar ausgegebenen Ziele für das Gesamtjahr. Der spanische Telekomkonzern wurde zu Jahresbeginn trotz Wirtschaftskrise profitabler. Der Überschuss stieg auf knapp 1,7 Mrd. Euro und übertraf damit die Erwartungen der Analysten. Die Aktie von Telefonica stieg um 0,61 Prozent auf 14,92 Euro.

Der französische Medien- und Rüstungskonzern Lagardere verbuchte im ersten Quartal einen Umsatzrückgang von zwei Prozent, hält aber an seinem Ausblick fest. Die Aktien fielen um 2,86 Prozent auf 23,12 Euro. Der Schweizer Pharmakonzern Novartis hat Jonathan Symonds zum stellvertretenden Finanzvorstand und designierten Nachfolger von Finanzvorstand Raymund Breu ernannt. Die Aktien stiegen um 1,96 Prozent auf 43,76 Euro.

Auch in London standen Zahlen im Mittelpunkt: Die Aktien der Supermarktkette Sainsbury verloren nach Zahlen 1,76 Prozent auf 334,25 Pence. Der Versicherer Legal and General gewann nach Umsatzzahlen für das erste Quartal 0,61 Prozent auf 65,90 Pence. Bei den Minenwerten führten Rio Tinto die Verliererliste an. Sie verloren knapp vier Prozent. Finanztitel gaben überwiegend nach. HSBC Holdings verloren 2,46 Prozent auf 545,75 Pence. Barclays gaben 3,72 Prozent auf 258,50 Pence nach. Lloyds Banking Group sanken um 3,37 Prozent auf 86,125 Pence.

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