Internationaler Aktienhandel
Europabörsen: Von Tiefständen erholt

Die wichtigsten europäischen Aktienmarktindizes haben am Montag mit Verlusten geschlossen. Beflügelt von einer in die Pluszone drehenden Wall Street beendeten die Indizes den Handel allerdings deutlich über ihren Tagestiefstständen.

dpa-afx PARIS/LONDON. Die wichtigsten europäischen Aktienmarktindizes haben am Montag mit Verlusten geschlossen. Beflügelt von einer in die Pluszone drehenden Wall Street beendeten die Indizes den Handel allerdings deutlich über ihren Tagestiefstständen.

Der Eurostoxx 50 verlor schließlich noch 0,31 Prozent auf 3 765,41 Zähler. Kurz nach Handelsbeginn war der Index belastet von negativen Vorgaben aus New York und Tokio bis auf 3 696,16 Punkte gefallen. Der auch schweizerische und britische Werte umfassende Stoxx 50 gab um 1,03 Prozent auf 3 212,47 Zähler nach. Der Euronext 100 rutschte um 0,45 Prozent auf 860,26 Punkte ab. Der Pariser CAC 40 sank um 0,61 Prozent auf 4 848,30 Zähler. Der Londoner Leitindex Ftse 100 schloss mit 1,36 Prozent im Minus bei 5 788,90 Punkten.

Fortis kletterten mit einem Aufschlag von 8,33 Prozent auf 14,31 Euro an die Spitze des Eurostoxx 50. Damit machten die Papiere des belgischen Finanzkonzerns ihre am Freitag erlittenen massiven Verluste zum großen Teil wieder wett. Analysten begrüßten, dass die Bank weder eine Kapitalerhöhung noch eine Kürzung der Dividende plant. Petercam-Analyst Mark Janssens sagte, das Statement sei sehr beruhigend, auch wenn es etwas spät komme.

Societe Generale fielen mit einem Abschlag von 3,82 Prozent auf 71,05 Euro ans Indexende. Nach Bekanntwerden von Milliardenverlusten aus Handelspositionen und der Ankündigung einer Kapitalerhöhung hatte die Citigroup ihr Kursziel von 130 auf 65 Euro reduziert und die Einstufung der Titel von "Buy" auf "Sell" gesenkt. WestLB-Analyst Christoph Bossman hatte die Papiere von "Buy" auf "Hold" und das Kursziel von 140 auf 78 Euro verringert.

London Stock Exchange (LSE) stiegen mit einem Aufschlag von 2,14 Prozent auf 1,82 Britische Pence an die Spitze des Ftse 100. Händler verwiesen auf neu entflammte Übernahmespekulationen, nachdem die US-Derivatebörse CME bekanntgegeben hatte, die Rohstoffbörse New York Mercantile Exchange (Nymex) kaufen zu wollen.

Hausbauwerte erwischten überwiegend einen schlechten Start. So verloren Taylor Wimpey als schwächster Wert im Index 5,22 Prozent auf 184,23 Pence. Einer Umfrage zufolge sind die Hauspreise in Großbritannien im Januar den vierten Monat in Folge gefallen. Persimmon gaben um 4,30 Prozent auf 798 Pence ab. Wolseley rutschten um 4,04 Prozent auf 701 Pence ab.

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