Internationaler Aktienhandel
Gelungener Wochenstart für Wiener Börse

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Montag bei moderatem Volumen mit deutlich höheren Notierungen beendet. Der ATX stieg im Windschatten der Wall Street um etwas über drei Prozent auf 2 108,18 Einheiten. Ein Händler verwies zur Begründung für die Kursgewinne auch auf das Monatsende.

dpa-afx/apa WIEN. Im späten Handel baute der Leitindex seine Gewinne im Windschatten der Wall Street noch einmal aus. Das Geschäft zum Wochenauftakt gestaltete sich Händlern zufolge jedoch insgesamt sehr ruhig und umsatzschwach. "Es war nicht wirklich viel los. Die Bewegungen waren alle ordergetrieben", kommentierte ein Marktteilnehmer. .

Sehr stark zeigten sich unter den Indexschwergewichten Voestalpine . Die Aktien des Stahlkonzern zogen ohne bekannte fundamentale Neuigkeiten um 7,72 Prozent nach oben auf 19,53 Euro. Auch Verbund erfreuten sich reger Nachfrage und legten 3,53 Prozent auf 35,82 Euro zu.

OMV gewannen nach schwächerem Start 2,54 Prozent auf 27,00 Euro. JP Morgan hat die Einstufung von "neutral" auf "underweight" und das Kursziel von 28,80 auf 28,00 Euro gekürzt. Für die Telekom Austria wurde das Kursziel seitens JP Morgan um acht Prozent auf 13,50 Euro angehoben. Die Aktien verbesserten sich um 1,07 Prozent auf 11,30 Euro.

Auch die heimischen Bankwerte konnten deutlich an Boden gewinnen. Raiffeisen International gingen um 4,75 Prozent höher bei 25,59 Euro aus dem Handel und Erste Group stiegen um 3,23 Prozent auf 19,20 Euro.

Zumtobel büßten nach Vorlage von Ergebnissen 2,35 Prozent auf 7,06 Euro ein. Der Leuchtenhersteller hat 2008/09 rückläufige Umsätze und einen massiven Gewinneinbruch erlitten. Polytec konnten an die deutlichen Freitagsgewinne anschließen und kletterten um 10,95 Prozent auf 2,33 Euro.

AUA gaben 2,05 Prozent auf 4,29 Euro ab. Dass die Lufthansa als AUA-Käuferin und der österreichische Staat als Verkäufer möglicherweise noch ein paar Wochen länger auf Grünes Licht aus Brüssel warten müssen, sorgt in der heimische Regierung noch nicht für Unruhe. Der Finanzminister machte jedoch deutlich, dass "die Lage zu angespannt sei, als dass wir uns eine weitere Verzögerung leisten könnten".

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