Internationaler Aktienhandel
Gemischte Bilanz an den europäischen Börsen

An den europäischen Börsen haben sich die Kurse am Freitag in engen Bahnen bewegt.

HB FRANKFURT. An den europäischen Börsen haben sich die Kurse am Freitag in engen Bahnen bewegt. Enttäuschende US-Daten und die weltpolitische Unsicherheiten nach der Ermordung der pakistanischen Politikerin Benazir Bhutto sorgten am letzten vollen Handelstag des Jahres in Europa für Verkäufe. Der Stoxx50 fiel bis zum Mittag um 0,4 Prozent auf 3686 Punkte, der Euro-Stoxx50verlor 0,3 Prozent auf 4391 Punkte. Seit Jahresbeginn hat dieser Index für die Top-Werte der Euro-Zone damit fast sieben Prozent gewonnen.

Dagegen hat der Stoxx50, der auch Werte aus der Schweiz, Schweden und Großbritannien enthält, gerade mal sein Niveau behauptet, obwohl einige Werte ihre Kurse fast verdoppelten.

Börsianer mochten am Freitag kaum von einem Trend sprechen. „Der Markt folgt nur der Wall Street“, sagte ein Händler. Die Umsätze an den Börsen seien sehr gering, da viele Anleger im Urlaub seien. In Frankfurt wurde am Freitag nur bis zum frühen Nachmittag gehandelt, und am Silvestertag gibt es dort - anders als in New York, London und Paris - gar keinen Handel.

Am Ende eines von Turbulenzen um die US-Immobilienmärkte geprägten Jahres sieht die Bilanz in Europa eher gemischt aus. Als größter Gewinner unter den großen Länderindizes präsentiert sich der Dax, der über 20 Prozent dazu gewann. Den größten Verlust weist der italienische MiB30-Index mit rund sieben Prozent auf. Der FTSE-Index in London notiert etwa vier Prozent höher als vor Jahresfrist, der SMI-Index in Zürich etwa drei Prozent niedriger. Der Wiener ATX-Index liegt leicht über dem Vorjahresschluss.

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