Internationaler Aktienhandel
Gewinnmitnahmen belasten Schweizer Börse

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Montag leicht schwächer geschlossen. Nach einer zwischenzeitlichen Erholung belasteten im Nachmittagshandel Aussagen von EZB-Präsident Jean-Claude Trichet sowie eine tiefere Eröffnung an der Wall Street. Händler sprachen vor allem von Gewinnmitnahmen nach den jüngsten Kursaufschlägen

dpa-afx ZÜRICH. Der Schweizer Aktienmarkt schloss am Montag über Tagestief schwächer. Das Blue Chips Barometer SMI schloss um 0,59 Prozent tiefer auf 5 358,94 Punkten (Tagestief: 5 314,26). Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI ) verlor 0,48 Prozent auf 818,89 Zähler und der breite Swiss Performance Index (SPI ) 0,69 Prozent auf 4 609,99 Stellen. Bereits nach Eröffnung gaben die Kurse nach.

Größter prozentualer Verlierer unter den Blue Chips waren Kühne+Nagel (-4,0 Prozent auf 84,10 Franken). Dahinter folgten Clariant (-3,7 Prozent auf 6,28 Franken), Nobel Biocare (-3,5 Prozent auf 25,42 Franken) und ZFS (-3,2 Prozent auf 207,50 Franken). Auch Swatch, vergangene Woche mit einem Plus von 14 Prozent einer der Hauptgewinner, büßten 2,9 Prozent auf 177,50 Franken ein. Die Aktien des Branchennachbarn Richemont gaben um 2,4 Prozent auf 22,36 Franken nach. Unter Druck standen aber auch die defensiven Pharma-Schwergewichte. So büßten Novartis 1,6 Prozent auf 42,00 Franken ein, Roche Holding 1,5 Prozent auf 140,40 Franken.

Gegen den Trend konnten im Bankensektor UBS (+2,2 Prozent auf 17,47 Franken) und Credit Suisse (+0,4 Prozent auf 45,68 Franken) zulegen. Hingegen gaben Julius Bär (-2,1 Prozent auf 42,20 Franken) nach. Medienberichte vom Wochenende, wonach die Ergebnisse des US-Stresstests Verhandlungssache zwischen der US-Regierung und den Banken gewesen seien, sorgten teilweise für etwas Verunsicherung, hieß es. Auch die zu Wochenbeginn veröffentlichten Zahlen von HSBC hatten etwas belastet.

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