Internationaler Aktienhandel
Immobilienwerte belasten Asiens Börsen

Die asiatischen Aktienmärkte haben am Mittwoch uneinheitlich tendiert. Während in Japan Immobilien- und Finanzwerte die Kurse deutlich drückten, legten andere Märkte zu. Zu den Gewinnern gehörten einige Technologie- und Energieunternehmen.

HB HONGKONG. In Tokio gab der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 1,6 Prozent auf 16 158 Punkte nach. Der breiter gefasste Topix-Index sank 1,71 Prozent auf 1 569 Zähler. Auch die Aktienmärkte in Südkorea, Taiwan und Schanghai lagen im Minus, während die Börsen in Singapur und Hongkong Gewinne verbuchten.

Einige Marktteilnehmer erklärten die Verluste im Immobiliensektor mit am Montag veröffentlichten Daten über die Unternehmensausgaben, die eine Abschwächung der Branche auswiesen. „Die Situation für den Immobilienmarkt sieht nicht gut aus, und die Aktienpreise spiegeln das wider“, sagte der leitende Direktor Zenshiro Mizuno von der Aktienabteilung bei Marusan Securities. Auch die schwelende Sorge über die Auswirkungen der Krise bei den nachrangig besicherten US-Hypothekenkrediten drückte die Stimmung.

Die Aktie von Japans größtem Immobilienkonzern Mitsui Fudosan gab 4,14 Prozent nach, beim Branchendritten Sumitomo Realty & Development betrug der Kursverlust 4,86 Prozent. Das Papier des Immobilieninvestors KK DaVinci Advisors sackte sogar um 6,5 Prozent ab. Bei den Finanzwerten lagen Mizuho Financial Group 2,36 Prozent und Sumitomo Mitsui 1,47 Prozent im Minus.

Der Elektronikkonzern Sony legte gegen den Trend 2,32 Prozent zu, nachdem er am Vortag den Börsengang seiner Finanzssparte für den kommenden Monat angekündigt hatte. In Südkorea folgte das Papier des Flachbildschirm-Produzenten LG.Philips LCD positiven Vorgaben der US-Technologiewerte und lag 1,8 Prozent höher.

Die US-Börsen hatten am Dienstag nach guten Prognosen für Apple und Yahoo sowie einem deutlichen Plus bei Energie-Werten zugelegt. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte gewann 0,68 Prozent auf 13 448 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500-Index kletterte 1,05 auf rund 1 489 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq legte 1,3 Prozent auf 2 630 Punkte zu.

Der Euro kostete in Fernost 1,3581 Dollar nach 1,3605 Dollar im späten US-Handel. Zur japanischen Währung notierte er mit 157,28 Yen nach 158,21 Yen in den USA. Der Dollar wurde für 115,80 Yen nach 116,33 Yen im späten US-Geschäft gehandelt.

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