Internationaler Aktienhandel
Konjunkturoptimismus zieht Asiens Börsen ins Plus

Die asiatischen Aktienmärkte sind dank wachsendem Konjunkturoptimismus mit Gewinnen in die Woche gestartet. Lediglich der Tokioter Nikkei-Index verbuchte leichte Verluste. Allerdings war das Handelsvolumen gering, da viele Börse in Asien und Europa am Ostermontag geschlossen blieben. Auch fehlten vor den in dieser Woche anstehenden Quartalsbilanzen von US-Großbanken richtungsweisende Impulse.

HB TOKIO. Nach stetem Auf und Ab schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,4 Prozent im Minus bei 8924 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index legte dagegen 0,4 Prozent zu auf 848 Zähler. Die Börse in Shanghai gewann 2,8 Prozent. Der Leitindex in Taiwan stieg um 1,3 Prozent, der Markt in Seoul um 0,2 Prozent. In Sydney und in Hongkong wurde nicht gehandelt.

In Tokio konnten vor allem vom Export abhängige Unternehmen von der besseren Stimmung der Anleger profitieren, während Aktien defensiver Werte wie der Pharmabranche auf den Verkaufslisten standen. So verteuerten sich die Papiere des weltgrößten Autobauers Toyota um 0,8 Prozent, die der Rivalen Honda legten um 0,5 Prozent zu, Nissan-Papiere gewannen sogar 2,5 Prozent.

Händlern zufolge wuchs am Markt die Hoffnung, dass das Schlimmste für die Weltwirtschaft überstanden sein könnte. Dazu hätten neben einigen Konjunkturdaten auch die überraschend starken Quartalszahlen der US-Großbank Wells Fargo aus der vergangenen Woche beigetragen.

Im Zuge dessen konnten vor allem japanische Bankenwerte zulegen. So gewannen die Titel der Großbank Mitsubishi UFJ Financial 2,7 Prozent. Allerdings hielten sich viele Anleger zurück und warteten auf die Bilanzen weiterer US-Großbanken in dieser Woche. Den Anfang macht am Dienstag Goldman Sachs, gefolgt von JPMorgan am Donnerstag und der Citigroup am Freitag. „Insgesamt sind die Leute aber weiter durchweg positiv gestimmt“, sagte Börsenexperte Masayosho Okamoto von Jujiya Securities.

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