Internationaler Aktienhandel
Konjunktursorgen belasten Börsen Osteuropas

Die wichtigsten osteuropäischen Aktienindizes haben am Mittwoch sehr schwach geschlossen. Händler begründeten die Kursverluste mit Gewinnmitnahmen nach den starken Kurssteigerungen der Vergangenheit und mit erneut aufkommenden Sorgen um die Verfassung der globalen Konjunktur und des Finanzsektors.

dpa-afx/apa WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST. In den USA waren die Industrieaufträge im Juli nicht so stark wie erwartet gestiegen. Die Bestellungen waren zum Vormonat um 1,3 Prozent geklettert. Volkswirte hatten hingegen ein Plus von 2,2 Prozent erwartet. Der Vormonatswert wurde allerdings von ursprünglich plus 0,4 auf plus 0,9 Prozent nach oben revidiert.

Der Stellenabbau in den USA hatte sich im August zudem weniger stark verlangsamt als erwartet. Einer Erhebung der privaten Arbeitsagentur Automatic Data Processing (ADP) zufolge war die Zahl der Jobs in der Privatwirtschaft um 298 000 gesunken. Analysten hatten nur mit einem Minus von 250 000 Stellen gerechnet.

In Budapest rutschte der BUX um 4,41 Prozent auf 18 349,39 Punkte ab.

OTP Bank gaben um 5,52 Prozent auf 4 601 Ungarische Forint ab. MOl fielen um 4,61 Prozent auf 13 750 Forint. Titel des Pharmakonzerns Richter Gedeon folgten mit einem Abschlag von 4,21 Prozent auf 36 400 Forint. Magyar Telekom gaben 2,60 Prozent auf 750 Forint ab.

In Warschau fiel der WIG-20 um 3,88 Prozent auf 2 114,17 Zähler. Der breiter gefasste WIG-Index gab um 4,25 Prozent auf 35 784,36 Punkte nach.

PKO Bank fielen um 6,50 Prozent auf 33,28 Polnische Zloty. BRE Bank, die zur Commerzbank gehören, verloren 4,20 Prozent auf 230 Zloty. Bank Zachodni rutschten um 5,9 Prozent auf 125,10 Zloty ab.

Kghm Polska gerieten nach fallenden Metallpreisen unter Druck und verbilligten sich um 4,30 Prozent auf 81,80 Zloty. Pol-Aqua gaben zum dritten Tag in Folge nach und fielen um 1,20 Prozent auf 25,80 Zloty. Die Analysten der Citigroup hatten den Titel von "hold" auf "buy" abgestuft und dies mit den enttäuschenden Zahlen zum zweiten Quartal begründet.

In Prag fiel der PX um 4,04 Prozent auf 1 120,10 Punkte.

Erste Bank sanken um 6,40 Prozent auf 704 Tschechische Kronen. Atlantik Financial Markets hatten ihr Anlagevotum für die Bank von "Hold" auf "Sell" abgestuft. Komercni Banka fielen um 5,30 Prozent auf 3 201 Kronen. New World Resources rutschten um 8,30 Prozent auf 148,62 Kronen ab, nachdem die Preise für Rohstoffe nachgegeben hatten.

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