Internationaler Aktienhandel
Neue Sorgen belasten Chinas Börse

Das chinesische Börsenbarometer ist am Donnerstag um fast drei Prozent abgesackt. Der Shanghai Composite Index schloss 2,70 Prozent niedriger bei 4 958 Punkten und rutschte damit zum vierten Mal innerhalb weniger Wochen unter die psychologisch wichtige Marke von 5 000 Punkten.

dpa SHANGHAI. Der Shenzhen Composite Index der kleineren Börse in Chinas Süden verlor 3,72 Prozent und landete auf 1302,25 Punkten bei Handelsschluss. Vor allem ließen die Aktienpreise von Immobilienunternehmen nach.

Wie die Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, machen sich die Anleger Sorgen über neue Schritte der Regierung zur Abkühlung der Wirtschaft. Zuvor hatte Chinas Zentralbankchef Zhou Xiaochuan in Peking am Rande eines strategischen Wirtschaftsdialogs zwischen den USA und China die Möglichkeit einer weiteren Zinserhöhung ausgesprochen. Es wäre bereits die sechste Anhebung der Zinsen in diesem Jahr. China hat angesichts einer galoppierenden Inflation und befürchteter Überhitzung eine Verschärfung der Geldpolitik angekündigt.

Zudem steht in China ein weiterer Mega-Börsengang an. Das Versicherungsunternehmen China Pacific Insurance nahm von Donnerstag an Zeichnungen für eine Milliarde neuer Aktien an, die bald in Shanghai gelistet werden sollen. Das Unternehmen setzte den Aktienpreis auf 27-30 Yuan pro Stück fest und könnte mit seiner Wertpapieremission bis zu 4,08 Mrd. $ einnehmen. Danach ist ein Zweitlisting in Hongkong geplant.

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