Internationaler Aktienhandel
Osteuropa-Börsen: Gemeinsam fest ins Wochenende

Die Börsen in Osteuropa haben am Freitag allesamt erneut fester geschlossen.

dpa-afx/apa WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST. An der Warschauer Börse legte der WIG-20 um 2,35 Prozent auf 1 668,10 Zähler zu, nachdem er am Donnerstag um sieben Prozent hochgesprungen war. Der breiter gefasste WIG-Index konnte um 2,21 Prozent auf 26 125,25 Punkte zulegen. Zum Wochenschluss verbuchte die Warschauer Börse bereits den dritten Gewinntag in Folge. Erneut klar nach oben ging es für die Bankentitel. BRE Bank zogen um fast sieben Prozent auf 124,6 Zloty an. Bank Zachodni legten 4,44 Prozent auf 80 Zloty zu und Bank Bekao steigerten sich um 8,37 Prozent auf 101 Zloty. Als Kurskatalysatoren werteten Analysten die erwarteten internationalen Finanzhilfen für den Bankensektor.

Gegen den allgemeinen Trend mussten Ölwerte an Boden abgeben, nachdem die Rohölpreise gesunken waren. Polski Koncern Naftowy Orlen sanken um 1,09 Prozent auf 26,64 Zloty. Die Aktien des Pharmaunternehmens Bioton legten um 7,41 Prozent auf 0,29 Zloty zu. Am Donnerstag kündigte der Investor Ryszard Krause den Kauf junger Aktien des Insulinherstellers für 21 Mill. Zloty an und die Titel schossen bereits um mehr als 20 Prozent in die Höhe.

An der Budapester gewann der Leitindex BUX gewann 2,50 Prozent auf 12 056,11 Zähler, nachdem er bereits am Donnerstag um mehr als fünf Prozent zugelegt hatte. Auch der ungarische Markt konnte somit seinen Aufwärtstrend fortsetzen. Stark aufzeigen konnte unter den Einzelwerten Richter Gedeon mit einem Kursaufschlag von sieben Prozent.

MOL-Aktien gingen mit einem Plus von 1,54 Prozent auf 11 480 Forint in das Wochenende. Die ungarische Finanzmarktaufsicht (Pszaf) hat die Prüfung des Verkaufs des 21,2-prozentigen MOL-Anteils durch die OMV an den russischen Ölkonzern Surgutneftegaz um 1,4 Mrd. Euro aufgenommen. OTP Bank-Titel verteuerten sich um 1,21 Prozent auf 2 160 Forint. Das Bankhaus bildet eine weitere Rückstellung aufgrund erneut erwarteter Abschreibungen in der Ukraine.

An der Prager Börse schloss der Leitindex PX legte um 2,59 Prozent auf 823,70 Punkte zu, nachdem er bereits am Donnerstag um mehr als sechs Prozent nach oben gesprungen war. Der tschechische Markt setzte damit seine Aufwärtsbewegung merklich fort. An den vergangenen vier Handelswochen musste der PX-Index lediglich an vier Tagen negative Vorzeichen hinnehmen.

Finanztitel legten erneut klar zu. Erste Group schlossen mit einem Aufschlag von 4,47 Prozent bei 404,70 Kronen und Komercni Banka schossen um weitere 8,94 Prozent auf 2 583,00 Kronen hoch. Bereits am Donnerstag legten beide Bankenpapiere zweistellig zu. Vienna Insurance verteuerten sich um sechs Prozent auf 697,10 Kronen. Gegen den allgemein positiven Trend mussten hingegen unter den Schwergewichten Ceske Energeticke Zavody (CEZ) ein Minus von 0,65 Prozent auf 770 Kronen hinnehmen.

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