Internationaler Aktienhandel
Osteuropa-Börsen ohne klare Richtung

Die Börsen in Osteuropa haben am Montag uneinheitlich geschlossen. Während die Märkte in Warschau und Prag den großen europäischen Börsen ins Minus folgten, beendete Budapest den Handel nach einem verlängerten Wochenende freundlich.

dpa-afx/apa WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST. An der Warschauer Börse fiel der WIG-20 um 1,29 Prozent auf 2 381,07 Zähler. Der breiter gefasste WIG-Index ging um 0,95 Prozent auf 39 881,63 Zähler zurück. Marktteilnehmer sprachen von Gewinnmitnahmen, nachdem der WIG-20 zum Wochenschluss ein neues Jahreshoch markiert hatte. Die europäischen Leitbörsen präsentierten sich ebenfalls mit verhaltener Tendenz.

Nach einer Abstufung fielen TVN leicht um 0,07 Prozent auf 14,99 Zloty. Analysten der Citigroup stuften die Titel des Medienunternehmens von "Hold" auf "Sell" zurück. Die Aktien des führenden polnischen Ölunternehmen Polski Koncern Naftowy Orlen verbilligten sich um 0,77 Prozent auf 32,19 Zloty. Die Papiere des Wettbewerbers Grupa Lotos gaben um 2,87 Prozent auf 28,12 Zloty nach. Das Rohölpreisniveau gab zum Wochenstart etwas nach. Amrest verteuerten sich um 0,77 Prozent auf 72,10 Zloty. Der Betreiber von Pizza Hut und Starbucks-Filialen beabsichtigt, 50 neue Restaurants beziehungsweise Cafes im nächsten Jahr zu eröffnen.

In Budapest stieg der BUX nach einem feiertagsbedingt verlängerten Wochenende um 1,21 Prozent auf 21 560,76 Punkte. Am Freitag wurde in Budapest nicht gehandelt. Zum Wochenstart sprachen Experten von einer Nachholbewegung am ungarischen Markt.

Die Aktie des Schwergewichtes Magyar Olay es Gazipari (Mol) verteuerte sich um 2,45 Prozent auf 16 700 Forint. Stark aufzeigen konnte im Pharmabereich Richter Gedeon mit einem Kursaufschlag von 3,25 Prozent auf 41 100 Forint. Die Aktie des Wettbewerbers Egis fiel hingegen um 1,63 Prozent auf 21 000 Forint. Fundamentale Nachrichten lagen zu beiden Werten nicht vor.

An der Börse in Prag ging es derweil für den Leitindex PX um 0,53 Prozent auf 1 169 Punkte nach unten. Leichten Verkaufsdruck gab es im Finanzbereich. Komercni Banka ermäßigten sich um 0,60 Prozent auf 3 790 Kronen. Erste Group Bank verbilligten sich um 0,51 Prozent auf 781,00 Kronen.

Rückgänge verbuchten auch Werte aus dem Energiebereich. Ceske Energeticke Zavody (CEZ) gingen um 0,24 Prozent auf 897,80 Kronen zurück. Unipetrol fielen um 0,54 Prozent auf 139,25 Kronen. Unter den weiteren Schwergewichten verloren Telefonica O2 um 1,30 Prozent auf 426,30 Euro.

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