Internationaler Aktienhandel
Osteuropa-Börsen: Prag und Warschau rauf, Budapest runter

Die wichtigsten osteuropäischen Aktienindizes sind am Montag uneinheitlich aus dem Handel gegangen. Während die Prager und Warschauer Börsen unterschiedlich deutlich zulegten, kam es in Budapest erneut zu Verlusten.

dpa-afx/apa WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST. Der tschechische Leitindex PX stieg um 0,69 Prozent auf 1 123,60 Zähler. Nach den starken Abschlägen zum Wochenschluss sprachen Marktteilnehmer von einer leichten Gegenbewegung. Am Freitag war der PX um mehr als drei Prozent abgerutscht. Auch die europäischen Leitbörsen präsentierten sich zum Wochenauftakt mit höheren Kursen.

Die Meldungslage blieb am ersten Tag in der neuen Handelswoche sehr dünn. Unter den Einzelwerten mussten unter allen Schwergewichten nur Komercni Banka einen Kursrückgang verbuchten. Die Banktitel fielen um 2,24 Prozent auf 3 317,00 Kronen. Die Papiere des Wettbewerbers Erste Group legten um 1,86 Prozent auf 708,00 Kronen zu.

Sehr stark präsentierten sich Unipetrol-Titel mit plus 4,73 Prozent auf 139,50 Kronen. Die Anteilsscheine des Energieriesen Ceske Energeticke Zavody (CEZ) hingegen stiegen nur um unterdurchschnittliche 0,22 Prozent auf 915,00 Kronen.

Der Warschauer WIG-20 rückte dank einer freundlichen internationalen Börsenstimmung um 0,30 Prozent auf 2 150,59 Punkte vor. Der breiter gefasste WIG-Index stieg um 0,29 Prozent auf 37 153,10 Zähler.

Ungeachtet gestiegener Kupferpreise gaben aber Aktien von Kghm Polska Miedz leicht um 0,30 Prozent auf 843,0 Zloty nach. Unter einer Abstufung litten PKO Bank Polski. Die Analysten der Citigroup stufen die Titel der führenden polnischen Bank von "Buy" auf "Hold" ab und revidierten ihr 12-Monats-Kursziel leicht um 3,6 Zloty nach unten. PKO-Titel sanken um 0,92 Prozent auf 31,30 Zloty.

NG2-Anteilsscheine gingen unverändert bei 46,99 Zloty aus dem Handel. Das Unternehmen gab für September leicht gestiegene Umsatzzahlen bekannt.

In Budapest aber gab der Leitindex BUX um 0,86 Prozent auf 19 784,48 Punkte nach. Keine Unterstützung für den ungarischen Markt kam von einer freundlichen Stimmung an den europäischen Leitbörsen. Bereits zum Wochenschluss hatte der ungarische Leitindex klar unter Verkaufsdruck gestanden. Meldungen waren rar gesät.

Die Anteilsscheine des Öl- und Gaskonzerns Magyar Olay es Gazipari (Mol) verbilligten sich um 0,88 Prozent auf 14 600 Forint. Die Ölpreise gaben deutlich nach. Negative Vorzeichen mussten die Finanztitel hinnehmen. OTP Bank verbilligten sich um 1,42 Prozent auf 5 126 Forint und FHB Land Credit & Mortgage Bank fielen um 1,56 Prozent 1 261 Forint./

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%