Internationaler Aktienhandel
Osteuropa-Börsen schließen überwiegend freundlich

Die wichtigsten osteuropäischen Börsen haben am Montag erneut überwiegend weiter zugelegt. Während die Indizes in Budapest und Prag positiv schlossen, gingen die Börsen in Warschau uneinheitlich aus dem Handel.

dpa-afx/apa WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST. An der Budapester Börse stieg der Leitindex BUX um 1,47 Prozent auf 16 844,61 Zähler. Die ungarische Notenbank (MNB) hatte zum Wochenstart den Leitzins um 100 Basispunkte auf 8,5 Prozent gesenkt. Der Markt hatte lediglich mit einer Senkung des Leitzinssatzes um 50 Basispunkte auf 9,0 Prozent gerechnet.

Wie bei den europäischen Branchenkollegen ging es auch Budapest für einige Bankentitel stark nach oben. OTP Bank verteuerten sich um 2,07 Prozent auf 3 731 Forint. FHB Land Credit & Mortgage Bank mussten hingegen ein kleines Minus von 0,13 Prozent auf 756 Forint hinnehmen. Magyar Olay es Gazipari (Mol)-Akien stiegen nach höheren Rohölpreisen um 2,08 Prozent auf 13 660 Forint.

An der Warschauer Börse sank der WIG-20 um 0,41 Prozent auf 2075,32 Punkte. Der breiter gefasste WIG-Index-Index stieg um 0,16 Prozent auf 34 035,02 Punkte. "Nach der jüngsten massiven Aufwärtsbewegung neigten die Anleger zu Gewinnmitnahmen", hieß es aus dem Handel. "Die Kursrally müsse erst von Unternehmensseite fundamental untermauert werden", bemerkte ein Experte.

Neue Geschäftszahlen zum zweiten Quartal werden am Mittwoch vor Börsenstart von Telekomunikacja Polska publiziert. Hier erwarten die Wertpapierspezialisten von KBC ein Ergebnisminus von mehr als 40 Prozent. Die Tpsa-Titel starteten mit minus 1,32 Prozent auf 15,69 Zloty in die neue Börsenwoche.

Der Prager Leitindex PX stieg um 1,29 Prozent auf 993,00 Zähler. Auch die tschechische Börse prolongierte damit die jüngste Aufwärtsbewegung. Bereits zum Wochenschluss zog der PX-Index um mehr als zwei Prozent an. Das europäische Börsenumfeld legte ebenfalls zu.

Die Meldungslage gestaltete sich zum Wochenstart von Unternehmensseite sehr dünn. Freundlich präsentierte sich die Banken in einem festen europäischen Sektor. Erste Group befestigen sich um 0,49 Prozent auf 552,70 Kronen. Komercni Banka verteuerten sich um 0,64 Prozent auf 2 843 Kronen.

Nach gestiegenen Rohölpreisen gingen die Energiewerte in verschiedene Richtungen. Während Ceske Energeticke Zavody (CEZ) um 1,28 Prozent auf 907,50 Kronen zulegten, mussten Unipetrol einen Rückgang um 1,48 Prozent auf 117,24 Kronen hinnehmen.

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