Internationaler Aktienhandel
Osteuropa-Börsen schließen uneinheitlich

dpa-afx/apa WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST. Die wichtigsten osteuropäischen Aktienindizes haben am Donnerstag zumeist mit Verlusten geschlossen. Lediglich in Warschau verzeichnete der WIG-20-Index moderate Gewinne. Die gehandelten Volumen zogen Händlern zufolge wieder etwas an. Die niedrigen Kurse nach dem schwachen Start ins Jahr 2008 lockten Investoren an die Börse, hieß es zur Begründung.

In Budapest sank der Leitindex BUX um 0,24 Prozent auf 25 827,74 Zähler. Tagessieger war Mtelekom mit Zuwächsen von 3,07 Prozent auf 907 Forint, nachdem Unicredit ihre "Buy"-Empfehlung und das Kursziel von 1 085 Forint für die Aktien bestätigt hatte. Das Plus bei MOL von 1,28 Prozent auf 24 100 Forint schrieben Experten dem weiterhin hohen Ölpreis zu.

OTP Bank sanken um 2,29 Prozent auf 8 671 Forint, nachdem bekannt wurde, dass der russische Bankier Megdet Rahimkulov und seine Familie ihren Anteil an der Bank auf 10,057 Prozent erhöht haben. Marktbeobachtern zufolge war aber vor allem der anhaltende Pessimismus bezüglich der Situation des Bankensektors aufgrund der US-Hypothekenkrise für das Minus verantwortlich.

In Prag schloss die Börse zum dritten Mal in Folge mit Verlusten. Der Leitindex PX sank um 0,89 Prozent auf 1 792,50 Einheiten. Die einzigen zwei Gewinner im PX-Index waren Telefonica O2 (plus 2,64 Prozent auf 563,50 Kronen) und CEZ (plus 1,60 Prozent auf 1 395,00 Kronen). Zum Versorger hieß es, dass seit September der Verkauf der sieben Prozent der ursprünglich 67,61 Prozent der Anteile, welche der Staat an CEZ hält, gut voran gehe.

Auf der Verliererseite waren ECM Real Estate mit minus 2,85 Prozent auf 1 157,00 Kronen und Philip Morris mit Abschlägen von 3,36 Prozent auf 7 591,00 Kronen unter den größten Verlierern zu finden. Die Titel mit den größten Verlusten hingegen waren Erste Bank, welche um 4,68 Prozent leichter bei 1 223,00 Kronen gehandelt wurden.

In Warschau schlossen die Indizes mit uneinheitlichen Kursen. Während der Leitindex WIG-20 um 0,31 Prozent auf 3 431,72 Einheiten stieg, verlor der breiter gefasste WIG-Index 0,04 Prozent auf 55 497,97 Einheiten. CEZ-Aktien waren, wie auch an der Prager Börse, mit plus 2,79 Prozent auf 191,30 Zloty unter den größten Gewinnern zu finden.

Die Minengesellschaft Kghm legte im Windschatten höherer Kupferpreise an zweiter Stelle unter den Tagesgewinnern um 2,69 Prozent auf 106,80 Zloty zu. PKN Orlen wurden durch den anhaltend hohen Ölpreis gestützt, die Aktien wurden um 0,67 Prozent höher bei 52,35 Zloty gehandelt. Unter den größten Verlierern waren GTC (minus 3,38 Prozent auf 42,85 Zloty) und BRE Bank (minus 3,00 Prozent auf 485,00 Zloty) zu finden.

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