Internationaler Aktienhandel
Osteuropa-Börsen schließen uneinheitlich

Die wichtigsten osteuropäischen Aktienindizes haben am Dienstag uneinheitlich geschlossen. Während die Börsen in Warschau und Budapest mit Kursgewinnen aus dem Handel gingen, verbuchte der Prager PX Kursverluste.

dpa-afx/apa WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST. Die wichtigsten osteuropäischen Aktienindizes haben am Dienstag uneinheitlich geschlossen. Während die Börsen in Warschau und Budapest mit Kursgewinnen aus dem Handel gingen, verbuchte der Prager PX Kursverluste.

Prager BÖRSE IM Minus

In Prag schloss der Leitindex PX nach fünf positiven Handelstagen mit Kursabschlägen und ging mit einem Minus von 0,91 Prozent auf 1 669,80 Einheiten aus dem Handel. Das Handelsvolumen betrug 4,33 (zuletzt: 2,30) Mrd. tschechische Kronen.

Titel der Gebrauchtwagenhandelskette AAA Auto hatten im Frühhandel Terrain gewonnen, nachdem die Anlageempfehlung von Analysten auf "Hold" gehoben worden war. Im Handelsverlauf drehten die Titel allerdings ins Minus und fielen um 1,23 Prozent auf 24 Kronen.

Anteilsscheine von New World Resources (NWR) stiegen um 1,94 Prozent auf 566,80 Kronen. Analysten des Prager Investmenthauses Atlantik Financial Markets hatten das Kursziel der Aktie um 31 Prozent auf 623 Kronen erhöht.

Orco Property verbilligten sich um 3,43 Prozent auf 1 181,0 Kronen. Die Aktie hatte zu Beginn dieser Woche nach einem Quartalsverlust von zwölf Mill. Euro deutlich verloren. Am Dienstag kündigte der Konzern nun eine außerordentliche Generalversammlung für den 8. Juli an.

BUX MIT Gewinnen

In Budapest stieg der Leitindex BUX um 0,31 Prozent auf 22 459,50 Zähler nach. Es wurden Aktien im Wert von 10,0 (zuletzt: 10,7) Mrd. Forint gehandelt.

Den größten Kursaufschlag konnten Titel des Indexschwergewichts Magyar Telekom verbuchen. Die Aktien des ehemaligen Telefonmonopolisten gewannen 2,50 Prozent auf 779 Forint. Analysten des Investmenthauses ING hatten das Kursziel für Magyar um 15 Prozent auf 977 Forint gesenkt, ihre Kaufempfehlung aber bekräftigt.

Aktien des Öl- und Gaskonzerns Magyar Olay es Gazipari (Mol) fielen um 0,83 Prozent auf 23 200 Forint. Das Investmenthaus Merrill Lynch hat das Kursziel der Aktie auf 22 000 Forint gesenkt. Zudem lastete auf dem Kurs, dass Vorstandschef György Mosonyi 20 000 seiner Aktien zu einem Durchschnittspreis von 23 400 Forint verkauft hatte. Daneben bekundete der kroatische Regierungschef Ivo Sanader Interesse an einer Unternehmensbeteiligung Kroatiens an Mol. Diese könnte in Form eines Aktientausches mit dem kroatischen Ölkonzern INA erfolgen.

Die anderen Indexschwergewichte zeigten sich dem internationalen Börsentrend folgend freundlich. OTP Bank legten um 0,91 Prozent auf 6 863 Forint zu und Richter Gedeon gewannen 0,22 Prozent auf 34 125 Forint.

Warschauer BÖRSE Schliesst Positiv

In Warschau gewann der Leitindex WIG-20 1,01 Prozent auf 2 921,50 Zähler. Der breiter gefasste WIG-Index stieg um 0,65 Prozent auf 46 692,35 Punkte. Es wurden Aktien im Gesamtwert von 0,85 (Vortag: 0,69) Mrd. Zloty gehandelt.

Telekomunikacja Polska stiegen um 2,4 Prozent auf 20,99 Zloty. Experten der Exane BNP Paribas stuften die Aktie des Tochterunternehmens der France Telecom in einer Erstbewertung mit "Outperform" ein.

Die polnischen Finanztitel schlossen mehrheitlich mit Kursaufschlägen. Tagessieger Bank Zachodni legten um 2,5 Prozent auf 166 Zloty zu, Bank Pekao gewannen 1,4 Prozent auf 186,70 Zloty und BRE Bank erhöhten sich um 0,8 Prozent auf 412,90 Zloty. Nur PKO ließen um 0,4 Prozent auf 50,75 Zloty nach.

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