Internationaler Aktienhandel
Osteuropa-Börsen schließen uneinheitlich

Die Börsen in Osteuropa haben am Mittwoch uneinheitlich geschlossen. Währen die Kurse in Polen und Budapest überwiegend stiegen, schloss die Börse in Warschau mit leichten Verlusten.

dpa-afx/apa WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST. Die Börsen in Osteuropa haben am Mittwoch uneinheitlich geschlossen. Währen die Kurse in Polen und Budapest überwiegend stiegen, schloss die Börse in Warschau mit leichten Verlusten.

Leichte RÜCKGÄNGE Gegen DEN Positiven Trend AN DEN WeltbÖRsen

Der WIG-20 sank leicht um 0,20 Prozent auf 1 879,35 Punkte. Der breiter gefasste WIG-Index ging marginal um 0,02 Prozent auf 30 306,10 Punkte zurück.

Entgegen einer anhaltend positiven Stimmung an den internationalen Leitbörsen gaben die polnischen Aktien leicht nach. Die vorangegangenen drei Handelstagen wurden in Warschau jedoch mit höheren Kursständen abgeschlossen. Zulegen konnten unter den Einzelwerten jedoch Bioton mit plus 4,2 Prozent auf 0,25 Zloty. Das Pharmaunternehmen will laut Medienberichten, ein russisches Tochterunternehmen verkaufen und Stellen abbauen. Erbud stiegen um 2,8 Prozent auf 0,98 Zloty. Das Bauunternehmen erhielt einen Auftrag im Volumen von 157 Mill. Zloty. Die MOL-Aktien sackten hingegen um vier Prozent auf 214 Zloty ab, nachdem die UBS-Experten ihr Anlagevotum von "neutral" auf "Sell" zurückgenommen hatten. Polnord fielen um 3,50 Prozent auf 32,59 Zloty. Der Immobilienentwickler plant eine Kapitalerhöhung durch Ausgabe neuer Aktien für mögliche Akquisitionen. Telekomunikacja Polska verloren um 2,5 Prozent auf 17,42 Zloty. Die Unicredit-Analysten revidierten ihr Kursziel für das führende polnische Telekomunternehmen von 21,50 auf 20,20 Zloty nach unten.

Prag - Positive Stimmung AN DEN Internationalen LeitbÖRsen BeflÜGelt

Die Prager Börse schloss fest. Der Leitindex PX gewann um 3,53 Prozent auf 947,30 Punkte. Es wurden Aktien im Wert von 1,46 (zuletzt: 2,21) Mrd. tschechischen Kronen gehandelt.

Eine anhaltend gute Stimmung an den internationalen Leitbörsen beflügelte auch in Prag die Aktienkurse. Wie an den europäischen Märkten konnten auch Tschechien die Bankenaktien klare Kursgewinne verbuchen. Die Nachrichten von der Bank of America wurden im Markt positiv aufgenommen. Die US-Großbank sicherte sich bei einem Aktienverkauf rund 13,5 Mrd. Dollar an frischem Kapital. Erste Group Bank verteuerten sich um 6,13 Prozent auf 504,2 Kronen. Die Papiere des Wettbewerbers Komercni Banka konnten sich um 2,45 Prozent auf 2 799 Kronen steigern. Deutlich Aufschläge konnten auch die Titel aus dem Energiebereich vorweisen. Ceske Energeticke Zavody (CEZ) legten um 3,77 Prozent auf 908,00 Kronen zu und Unipetrol kletterten um 3,85 Prozent auf 128,80 Kronen zu. Hier wirkten die weiter gestiegenen Rohölpreise als zusätzlicher Unterstützungsfaktor.

Ungarischer Leitindex Springt Mehr ALS fünf Prozent Hoch

Die Budapester Börse schloss erneut fest. Der Leitindex BUX gewann 5,47 Prozent auf 15 803,12 Punkte. Beflügelt von einer guten internationalen Stimmung und positiv aufgenommenen Zahlen der ungarischen Großbank OTP Bank kletterte die Börse in Budapest weiter in die Höhe.

OTP erlitt im ersten Quartal einen Einbruch beim Nettogewinn um 24 Prozent auf 41,8 Mrd. Forint (150 Mill. Euro) im Jahresvergleich. Der Gewinn je Aktie fiel um 22 Prozent auf 167 Forint. Die Bank rechnet jedoch mit besseren Ergebnissen im zweiten Quartal. Daraufhin schoss der Aktienkurs von OTP zweistellig um 14,75 Prozent auf 3 500 Forint in die Höhe. Der Bank habe unter anderem der Verfall des Forints zugesetzt, teilte OTP mit. Allerdings rechne man heuer bis Ende 2009 nicht mit steigenden Wechselkursverlusten. Die ungarische Bank verhandle derzeit mit der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (Ebrd) über Kredite. Stark aufzeigen konnten unter den Einzelwerten auch die Aktien des Mitbewerbers FHB Land Credit & Mortgage Bank mit einem Kursplus von fünf Prozent auf 760 Forint. Die Aktien des Schwergewichtes Mol stiegen um 1,85 Prozent auf 13 700 Forint.

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