Internationaler Aktienhandel
Osteuropabörsen schließen sehr schwach

Die Börsen in Osteuropa haben am Freitag sehr schwach geschlossen. Am Nachmittag gaben Händlern zufolge neuerlich schlecht ausgefallene US-Arbeitsmarktdaten den Sorgen über eine Konjunkturschwäche zusätzlichen Auftrieb und belasteten die Stimmung an den Aktienmärkten.

dpa-afx/apa WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST. Die Börsen in Osteuropa haben am Freitag sehr schwach geschlossen. Am Nachmittag gaben Händlern zufolge neuerlich schlecht ausgefallene US-Arbeitsmarktdaten den Sorgen über eine Konjunkturschwäche zusätzlichen Auftrieb und belasteten die Stimmung an den Aktienmärkten.

In Budapest ging der BUX auf Talfahrt und büßte 3,52 Prozent auf 19 615,42 Zähler ein. Die größten Belastungsfaktoren für den BUX waren die Verluste bei den Indexschwergewichten OTP Bank und Magyar Olay es Gazipari (Mol) . Die Bankenwerte von OTP sanken 4,99 Prozent auf 6 699 Forint. Die Bank hat Verhandlung über einen Einstieg bei einem Mitbewerber aus Aserbaidschan bestätigt. MOL verloren 4,31 Prozent auf 15 740 Forint. Händler verwiesen auf die erneut gesunkenen Ölpreise. Mit einem Aufschlag von 0,12 Prozent auf 821 Forint konnten sich Mtelekom erfolgreich gegen den negativen Trend behaupten und stellten somit den einzigen Tagesgewinner im BUX.

Auch in Prag ging es abwärts - der PX rutschte um 3,84 Prozent auf 1 374,50 Punkte. Größter Verlierer im PX waren Pegas mit einem Minus von 6,33 Prozent auf 370 Kronen. ECM Real Estate fielen um 6,29 Prozent auf 462 Kronen. Aktien des Versorgers Ceske Energeticke Zavody (CEZ) büßten 6,04 Prozent auf 1 135 Kronen ein. Sehr schwach zeigten sich auch erneut New World Ressources und fielen um 2,28 Prozent auf das neue Rekordtief von 385 Kronen. Die Aktie hat damit im Wochenverlauf rund 19 Prozent eingebüßt.

An der Börse in Warschau stürzte der Leitindex WIG-20 um 4,14 Prozent auf 2,503.38 Punkte ab. Der breiter gefasste WIG-Index brach um 3,27 Prozent auf 39 913,52 Zähler ein. Die sinkenden Rohstoffpreise lasteten schwer auf dem Warschauer Markt. So belasteten vor allem die Schwergewichte Kghm Polska Miedz und Polski Koncern Naftowy Orlen ob des gesunkenen Kupfer- und Ölpreises den WIG-Index. Kghm, der größte europäische Kupferproduzent, fiel um 8,7 Prozent auf 67,1 Zloty und damit auf ein Zweieinhalb-Jahres-Tief. PKN Orlen fielen den vierten Tag in dieser Woche, diesmal um 1,8 Prozent auf 31,35 Zloty. Unter den Finanzwerten mussten BRE Bank mit einem Abschlag von 6,3 Prozent auf 335,4 Zloty am deutlichsten nachgeben.

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