Internationaler Aktienhandel
Osteuropäische Börsen ohne klare Tendenz

Die osteuropäischen Aktienmärkte haben am Montag uneinheitlich geschlossen. Während die Börsen in Warschau und Budapest deutlich stiegen, schloss der Prager Aktienmarkt knapp im Minus.

dpa-afx/apa WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST. Die osteuropäischen Aktienmärkte haben am Montag uneinheitlich geschlossen. Während die Börsen in Warschau und Budapest deutlich stiegen, schloss der Prager Aktienmarkt knapp behauptet.

In Warschau stieg der WIG-20 um 2,19 Prozent auf 2 322,17 Zähler. Der breiter gefasste WIG-Index legte um 1,41 Prozent auf 39 013,58 Zähler zu. In einer positiven internationalen Börsenlandschaft legte auch der Markt in Polen zu. Analysten sprachen von einer anhaltend guten Stimmung unter den Investoren. Unter den Einzelwerten profitierten Bank Handlowy von einer positiven Analysteneinschätzung und stiegen um 0,78 Prozent auf 64,50 Polnische Zloty. Die Experten der Citigroup hatten das Finanzunternehmen von "Sell" auf "Buy" hochgestuft. Echo Investment zogen um 4,91 Prozent auf 4,06 Zloty an. Der Immobilienentwickler hatte in der Ukraine ein Unternehmen für 26 Mill. Dollar gekauft. Telekomunikacja Polska verteuerten sich um 3,34 Prozent auf 17,0 Zloty. Die Goldman Sachs-Analysten hatten das Telekomunternehmen von "Sell" auf "Neutral" hoch gestuft.

Am Budapester Aktienmarkt legte der BUX um 1,26 Prozent auf 21 404,27 Punkte zu. Neben positiven internationalen Vorlagen rückte auch die Zinsentscheidung in Ungarn in den Blickpunkt zum Wochenstart. Ungarns Notenbank (MNB) hatte den Leitzins um 0,50 Prozentpunkte auf sieben Prozent gesenkt. Notenbankchef Andras Simor zufolge waren Mitglieder des Monetärrates der MNB für eine Senkung um 0,75 beziehunsgweise 1,00 Punkte, eine "kleine Mehrheit" stimmte letztlich für die Senkung um 0,50 Punkte. Einen Leitzins unter sieben Prozent hatte es zuletzt im Juli 2006 gegeben, erinnerte Simor. Stark zulegen konnten die Finanztitel. OTP Bank verteuerten sich um 1,95 Prozent auf 5 730 Ungarische Forint. FHB- Titel legten um 1,37 Prozent auf 1 324 Forint zu. Klar zulegen konnte unter den Schwergewichten auch Mol . Die Aktien des Öl- und Gasunternehmens befestigten sich um 1,30 Prozent auf 16 300 Forint.

Die Prager Börse startete allerdings leichter in die neue Börsenwoche. Der tschechische Leitindex PX fiel um 0,35 Prozent auf 1 152,0 Punkte. Die Aufwärtsbewegung an den internationalen Leitbörsen setzte sich fort, konnte den Markt in Tschechien zum Wochenstart jedoch nicht beflügeln. Die Finanztitel gingen in Tschechien in verschiedene Richtungen. Das Indexschwergewicht Erste Group Bank stieg um 1,34 Prozent auf 785,50 Tschechische Kronen. Komercni Banca verbuchten hingegen ein Minus von 2,53 Prozent auf 3 699 Kronen.

Auf den Verkaufslisten der Investoren standen auch CEZ mit minus 0,88 Prozent auf 859,40 Kronen. Kaufinteresse gab es hingegen bei Unipetrol zu beobachten. Die Titel des Energieunternehmens verteuerten sich um 0,74 Prozent auf 137,0 Kronen.

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