Internationaler Aktienhandel
Osteuropas Börsen schließen uneinheitlich

dpa-afx/apa WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST. Die wichtigsten osteuropäischen Börsen sind am Freitag uneinheitlich aus dem Handel gegangen. Während Warschau leichte Gewinne verzeichnete, gaben die Kurse in Prag und Budapest nach.

In Warschau stieg der Leitindex WIG-20 um 0,30 Prozent auf 3 568,93 Zähler. Der breiter gefasste WIG-Index legte um 0,57 Prozent auf 59 667,38 Punkte zu. An der Spitze des Wig20 befanden sich Bioton mit einem Plus von 5,24 Prozent auf 2,01 Zloty. Der starke Kursanstieg ist auf die erfolgreiche Zertifizierung von Biotons Insulin in Russland zurückzuführen. Auch BZ WBK gingen mit plus 5,13 Prozent auf 285 Zloty sehr fest aus dem Handel.

Mit Verlusten präsentierten sich, wie auch in Budapest, Mol mit minus 3,47 Prozent auf 345 Zloty. Auch Aktien der Bank BPH gaben mit minus 3,02 Prozent auf 965 Zloty stark nach. Kghm Polska Miedz schlossen mit Abschlägen von 1,40 Prozent auf 106 Zloty. Die ING hat ihre Anlageempfehlung für den Kupfer- und Silberhersteller von "Buy" auf "Hold" zurückgenommen.

In Prag verlor der Leitindex Px50 0,82 Prozent auf 1 818,50 Punkte. Tagesverlierer waren die Aktien des Textilverarbeiters Pegas Nonwovens mit einem Minus von 2,24 Prozent auf 771,30 Kronen. Telefonica O2 gaben 1,87 Prozent auf 587,5 Kronen ab. Hier wurde von Marktbeobachtern auf Gewinnmitnahmen nach den jüngsten Kurssteigerungen verwiesen. Erste Bank verloren 2,06 Prozent auf 1,617 Kronen. An der Spitze des PX standen Zentiva mit einem Plus von 0,34 Prozent auf 1 472 Kronen. Der Pharmaproduzent veröffentlicht am Montag die Zahlen zum ersten Quartal.

An der Budapester Börse verlor der Leitindex BUX 1,11 Prozent auf 25 955,81 Zähler. Marktbeobachtern zufolge konnte sich der Index den gestrigen negativen Vorgaben der US-Börsen nicht entziehen, schaffte es aber am Freitag auch nicht, die Erholung der US-Börsen gänzlich mitzuvollziehen. Im Tagesverlauf hatte sich das Minus jedoch verringert.

Die zwei größten Tagesverlierer waren Egis mit einem Verlust von 2,96 Prozent auf 19 315 Forint und Raba Magyar Vagon mit minus 2,17 Prozent auf 1 487 Forint. Auch Mol , die nächste Woche ihre Zahlen zum ersten Quartal präsentieren, verloren deutlich mit 1,41 Prozent auf 23 020 Forint. Äußerst stark zulegen konnten indes Emasz mit einem Plus von 5,92 Prozent auf 24 150 Forint.

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