Internationaler Aktienhandel
Osteuropas Börsen schließen uneinheitlich

Die Börsen in Osteuropa haben am Dienstag überwiegend weiter unter Druck gestanden. Händler verwiesen auf das anhaltend schwierige Umfeld als Belastung. Als einziger konnte sich der polnische Markt behaupten.

dpa-afx/apa WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST. In Warschau stieg der WIG-20 um 0,22 Prozent auf 1 660,91 Punkte. Der breiter gefasste WIG-Index gewann 0,50 Prozent auf 26 834 Zähler. Kghm Polska Miedz konnten sich ein wenig von ihren Vortagesverlusten erholen und um 1,03 Prozent auf 53,75 Zloty dazugewinnen. Zum ersten Mal in vier Handelstagen zulegen konnten auch die Aktien von Polski Koncern Miesny Duda. Die Titel des Fleischverpackungsunternehmens rückten um 8,06 Prozent auf 0,67 Zloty vor. Der Chef der Firma kündigte an, auf der Suche nach einem Investor für einen Anteil am Unternehmen zu sein. Optimus kamen hingegen von einem Viermonats-Hoch zurück und schlossen mit einem Abschlag von 12,74 Prozent bei 1,37 Zloty. Der Computerhersteller vermeldete, dass Gespräche mit einem potenziellen strategischen Investor gescheitert sind.

An der Börse in Prag verlor der Leitindex PX 1,97 Prozent auf 811,60 Punkte. So wie im übrigen Europa kam es auch an der Prager Börse zu klaren Kursverlusten. Damit setzte der Aktienmarkt seinen Abwärtstrend fort. Die Schwergewichte standen allesamt unter Druck und zogen den PX-Index nach unten. Schwache Unternehmensergebnisse aus dem US-Finanzsektor drückten in ganz Europa auf die Stimmung. Finanzwerte standen dementsprechend unter Druck. Erste Group fielen um 4,39 Prozent auf 390,10 Kronen. Komercni Banka verbilligten sich um 1,45 Prozent auf 2 386 Kronen. Auch CEZ zeigten sich - gegen den europäischen Trend - klar im Minus. Die Papiere fielen um 2,32 Prozent auf 796,60 Kronen. Zu den wenigen positiven Ausnahmen gehörten Cetv mit einem Kursplus von 1,74 Prozent auf 327,40 Kronen.

Der Budapester BUX sackte um 2,14 Prozent auf 12 059,59 Zähler ab. Die Abschläge bei den Budapester Blue-Chips drückten den BUX in die Tiefe,m sagten Händler. Alle Schwergewichte verloren an Wert. Einem Analysten von Buda-Cash zufolge sei mit den jüngsten Kursverlusten die Bärenmarkt-Rally wohl wieder zu Ende gegangen. Der Handel sei am Berichtstag nicht von fundamentalen Daten, sondern technisch getrieben gewesen. Allen voran fielen die Anteile von Magyar Olay es Gazipari (Mol) um 5,26 Prozent auf 10 180 Forint. OTP Bank verschlechterten sich um 2,44 Prozent auf 2 363 Forint und Magyar Telekom ermäßigten sich um 1,52 Prozent auf 585 Forint. Richter Gedeon verbesserten sich um 0,74 Prozent auf 28 000 Forint.

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