Internationaler Aktienhandel
Osteuropas Börsen schließen uneinheitlich

Die Börsen in Osteuropa haben sich am Dienstag im Einklang mit den europäischen Leitbörsen uneinheitlich entwickelt. Während die wichtigsten Aktienindizes in Prag und Warschau weitere Kursverluste verbuchten, schloss die Budapester Börse freundlich. Nach dem Ausverkauf zum Wochenstart stabilisierten sich die Börsen aber, hieß es.

dpa-afx/apa WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST. An der Warschauer Börse schloss der WIG-20 mit minus 0,30 Prozent auf 1 837,63 Punkte etwas schwächer. Der breiter gefasste WIG-Index verlor 0,26 Prozent auf 29 896,57 Zähler. Nach den Kurseinbrüchen zum Wochenstart erholte sich die Börse in Warschau im frühen Handel etwas, drehte dann aber im Verlauf wieder moderat ins Minus. Belastend wirkte erneut eine verhaltene Stimmung an den internationalen Leitbörsen. Nach einer dreimonatigen Aufwärtsbewegung sehen wir aufgrund der anhaltend unsicheren Konjunkturaussichten eine klare Konsolidierung, hieß es aus dem Handel.

Unter den Einzelwerten profitierten Bank Zachodni von einer positiven Analysteneinschätzung und legten 3,98 Prozent auf 86,30 Zloty zu. Die Experten der Raiffeisen Centrobank erhöhten ihr Anlagevotum für die Tochter der Allied Irish Bank von "Reduce" auf "Hold". Eine Abstufung wurde hingegen zu Sygnity publik. Die Analysten von ING Groep kürzten ihre Anlageempfehlung für das Softwarehaus von "Hold" auf "Sell". Sygnity-Aktien rutschten um 5,56 Prozent auf 16,15 Euro ab.

Prager BÖRSE Schliesst Erneut IM Minus

Der Leitindex PX gab an der Prager Börse 1,45 Prozent auf 885,90 Zähler ab. Der Handelsplatz in Tschechien konnte somit nicht von einer freundlichen Stimmung an den europäischen Leitbörsen profitieren. "Die wichtigsten Aktienmärkte brechen nicht richtig nach oben aus, aber eine vollständige Konsolidierung findet auch nicht statt", hieß es aus dem Handel. "Es stehen sich die Optimisten und die Pessimisten auf gleicher Augenhöhe gegenüber".

Mit positiven Vorzeichen präsentierten sich in Prag nach den jüngsten Rückgängen die Finanztitel. Aktien der Komercni Banka verteuerten sich um 1,17 Prozent auf 2 686 Kronen und Erste Group-Werte bauten ein Plus von 2,00 auf 459,50 Kronen. Zum Wochenstart rutschten die Erste Papiere noch um mehr als sechs Prozent ab. Deutlich unter Verkaufsdruck standen hingegen Ceske Energeticke Zavody (CEZ) . Die Aktie des Energieversorgers sackte um 3,15 Prozent auf 833 Kronen ab. Unipetrol fielen um 0,68 Prozent auf 113,74 Kronen.

Budapester BÖRSE MIT Freundlicher Tendenz

In Budapest gewann der Leitindex BUX 0,84 Prozent auf 14 846,49 Punkte. Nach dem Ausverkauf zum Wochenstart konnten sich einige Titel etwas erholen, fassten Aktienhändler den Tag zusammen. Die europäischen Leitbörsen tendierten am Berichtstag in gemischter Verfassung.

Positive Vorzeichen präsentierten Werte aus dem Energiebereich. MOL-Papiere befestigten sich um 0,60 Prozent auf 11 690 Forint. Auch Bankentitel konnten an Wert zulegen. OTP Bank verteuerten sich um 1,39 Prozent auf 3 427 Forint und FHB Land Credit & Mortgage Bank legten um 1,40 Prozent auf 720 Forint zu. Das Schwergewicht Mtelekom befestigte sich um 0,86 Prozent auf 584 Forint.

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