Internationaler Aktienhandel
Quartalsberichte beflügeln Asiens Börsen

Positive Konjunkturnachrichten und erfreuliche Unternehmenszahlen haben die Märkte in Fernost in die Gewinnzone getrieben. Die Hoffnung auf ein Ende der globalen Konjunkturkrise ließen Südkoreas Kospi-Index im Handelsverlauf auf ein Jahreshoch und Japans Nikkei auf ein Zehn-Monats-Hoch klettern.

HB TOKIO. In Asien verbuchten die Börsen zum Wochenschluss überwiegend Kursgewinne. In Tokio gewann der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 1,9 Prozent auf 10 356 Punkte. Der breiter gefasste Topix-Index legte 1,4 Prozent auf 950 Zähler zu. Auch die Aktienmärkte in Südkorea, Hongkong, Taiwan, Singapur und der chinesische Leitindex verzeichneten Aufschläge. Analysten begründeten die Gewinne mit überwiegend guten Quartalszahlen weltweit. Dies zeige, dass viele Konzerne relativ gut durch die Krise kommen.

In Tokio waren vor allem Sony-Aktien gefragt, die um 6,8 Prozent zulegten. Der Elektronik-Konzern hatte Analysten mit einem geringer als erwarteten Verlust überrascht. Die Aktien des Immobilientitels Mitsui Fudosan verzeichneten ebenfalls deutliche Gewinne und stiegen um fünf Prozent. Das Unternehmen hatte einen Anstieg des Nettoergebnisses um 32 Prozent bekanntgegeben. Zu den Verlierern zählte dagegen Nintendo, dessen Anteilsscheine um 5,6 Prozent nachgaben. Eine geringere Nachfrage nach der Wii-Videospielkonsole und einem starken Yen hatten dem Konzern im abgelaufenen Quartal einen rückläufigen Gewinn beschert.

Unterstützt wurde der Aufwärtstrend in Asien auch vom US-Markt. Für Optimismus hatten dort neben den Quartalsberichten auch die neuen Daten vom Arbeitsmarkt gesorgt. Danach stiegen zwar die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe weiter, andere Kennziffern deuteten aber auf Entspannung hin. Der Dow-Jones kletterte 0,9 Prozent auf 9154 Zähler.

Der Euro präsentierte sich am Freitag im asiatischen Handel etwas fester. Die europäische Gemeinschaftswährung legte in Tokio auf 1,4128 Dollar zu nach 1,4063 im späten New Yorker Handel. Zum Yen tendierte der Euro bei 134,52. Im Vergleich zum Dollar lag die japanische Währung bei 95,25 Yen nach 95,51 Dollar in New York.

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