Internationaler Aktienhandel
Schwache US-Wirtschaftsdaten belasten Wiener Börse

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Freitag bei hohem Volumen mit etwas tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel leicht um 1,04 Punkte oder 0,07 Prozent auf 1 481,67 Einheiten.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Freitag bei hohem Volumen mit etwas tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel leicht um 1,04 Punkte oder 0,07 Prozent auf 1 481,67 Einheiten.

Für einen Schub nach unten bei den Aktienkursen rund um den Globus sorgten zum Wochenschluss Daten zum US-BIP. Die US-Wirtschaftsleistung ging im vierten Quartal überraschend so stark zurück wie zuletzt 1982. Kurz vor Handelsende konnte der ATX seine Verluste aber wieder weitgehend eingrenzen, nachdem auch die Wall Street die Verluste eingedämmt hatte.

Am heimischen Markt rückten Erste Group in den Blickpunkt. Die Erste Group hat für 2008 einen um 26,8 Prozent geringeren Konzernnettogewinn von 859,6 Mill. Euro ausgewiesen und meldete weiters einen Verlust von 603 Mill. Euro im vierten Quartal. Zudem wurde bekannt, dass sich die Erste Group mit der Republik Österreich über Staatshilfe geeinigt hat. Die Aktien der Erste Group fielen um 1,03 Prozent auf 7,67 Euro.

Raiffeisen International konnten in einem schwachen europäischen Finanzsektor um 2,53 Prozent auf 14,99 Euro zulegen. Vienna Insurance rutschten um 7,62 Prozent auf 17,71 Euro ab.

Auf Höhenflug präsentierten sich hingegen AUA mit einem Plus von 10,69 Prozent auf 3,83 Euro. Die deutsche Lufthansa hat am Freitag wie angekündigt ein Übernahmeangebot an den AUA-Streubesitz von 4,49 Euro je Aktie gelegt. Die Annahmefrist beginnt am 2. März.

Strabag gingen mit minus 1,06 Prozent auf 10,29 Euro ins Wochenende. Der russische Milliardär Oleg Deripaska bleibt bis auf weiteres noch Aktionär. Raiffeisen/Uniqa und die Familie Haselsteiner haben den fälligen Kredit des Strabag-Kernaktionärs bis 3. April gestundet. Damit haben beide Seiten einen weiteren Monat Zeit, sich auf die Bedingungen des Ausstiegs zu einigen.

Deutlich unter Druck kamen in Wien einige konjunktursensitive Werte. So fielen Andritz um 5,46 Prozent auf 22,69 Euro. Aktienhändler erklärten die Verluste mit der stark eingetrübten Charttechnik der Aktie.

voestalpine verbilligten sich nach einer negativen Analysteneinschätzung um 0,97 Prozent auf 12,28 Euro. Exane BNP Paribas hat die Empfehlung für die Aktien von "Outperform" auf "Neutral" gesenkt. Das Kursziel wurde von 21,0 auf 17,0 Euro zurückgenommen.

EVN fielen um 0,86 Prozent auf 11,59 Euro. Die Papiere wurden von der Unicredit von "Buy" auf "Hold" zurückgestuft, das Kursziel von 15,00 auf 12,50 Euro reduziert.

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