Internationaler Aktienhandel
Schwacher Wochenbeginn an Wiener Börse

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Montag bei moderatem Volumen mit klar tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel um 1,90 Prozent auf 1 825,27 Punkte. Für negative Vorzeichen sorgte die Angst vor einer weltweiten Epidemie nach Ausbruch der Schweine-Grippe in Mexiko.

dpa-afx/apa WIEN. Am Nachmittag konnten einige Indizes im Windschatten einer freundlichen Wall Street ihre Verluste aufholen und sogar noch ins Plus drehen. Auch der ATX konnte einen kleinen Teil seiner Verluste wettmachen, schloss aber noch klar im Minus.

Stark unter Druck gerieten die Energiewerte. Marktteilnehmer verwiesen auf den deutlich tieferen Rohölpreis. Die Titel des Verbund rutschten um 3,46 Prozent auf 28,47 Euro ab und OMV korrigierten nach den deutlichen Freitagsgewinnen um 4,30 Prozent auf 23,84 Euro. ING hat das Kursziel von 20,5 auf 23,0 Euro angehoben und die Unicredit erhöht das Kursziel von 32 auf 34 Euro. Schoeller-Bleckmann führten die Verliererliste mit einem Minus von 7,15 Prozent auf 22,61 Euro an.

Unter den Indexschwergewichten mussten Telekom Austria einen Abschlag in Höhe von 4,61 Prozent auf 10,35 Euro verbuchen. Die Unicredit hat die Einstufung von "buy" auf "hold" reduziert. Für Voestalpine wurde das Kursziel von 11,6 auf 14,2 Euro nach oben revidiert. Die Aktien des Stahlkonzerns schlossen 2,18 Prozent schwächer bei 14,84 Euro.

Die Finanzwerte starteten mit deutlichen Verlusten in die Sitzung, konnten sich aber im weiteren Verlauf deutlich von ihren Verlaufstiefs lösen. Erste Group schlossen sogar noch 0,96 Prozent fester bei 15,70 Euro, während Raiffeisen International 2,54 Prozent auf 24,55 Euro einbüßten.

Nach den Kurseinbrüchen am Freitag konnten sich Immofinanz und Immoeast etwas erholen. Die Unicredit hat das Kursziel für die Immofinanz von 1,2 auf 2,1 Euro nach oben gesetzt und das für Immoeast von 1,6 auf 2,4 Euro erhöht. Immofinanz-Titel stiegen um 6,94 Prozent auf 1,54 Euro und Immoeast zogen um 8,67 Prozent auf 1,63 Euro an.

Warimpex beendeten eine volatile Sitzung mit einem satten Plus von 11,11 Prozent auf 1,80 Euro. Außerplanmäßige Abschreibungen ließen trotzdem den Immobilienentwickler 2008 in die roten Zahlen schlittern.

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