Internationaler Aktienhandel: Schweizer Börse: Leichte Abschläge

Internationaler Aktienhandel
Schweizer Börse: Leichte Abschläge

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Mittwoch im Vorfeld der Zinsentscheidung der US-Notenbank und uneinheitlich ausgefallenen US-Konjunkturdaten etwas leichter den Handel beendet. Das Geschäft sei von Zurückhaltung geprägt gewesen, hieß es von Marktteilnehmern.

dpa-afx ZÜRICH. Der Schweizer Aktienmarkt hat am Mittwoch im Vorfeld der Zinsentscheidung der US -Notenbank und uneinheitlich ausgefallenen US-Konjunkturdaten etwas leichter den Handel beendet. Das Geschäft sei von Zurückhaltung geprägt gewesen, hieß es von Marktteilnehmern. Der Swiss Market Index (SMI) verlor 0,42 Prozent auf 7 671,81 Punkte. Der Swiss Leader Index (SLI) verlor 0,48 Prozent auf 1 172,49 Punkte.

Licht und Schatten wechselten sich bei UBS und Roche ab. So mussten die Investoren bei der Grossbank die Publikation eines massiven Jahresverlustes von 4,4 Mrd. Schweizer Franken verdauen. Der Betrag hat selbst die pessimistischsten Prognosen übertroffen und die Marktteilnehmer zeigten sich entsprechend enttäuscht. Die Titel verbilligen sich um 1,6 Prozent auf 46,06 Franken. Julius Bär Holding tendierten zur Schlussglocke auf dem Stand des Vortags von 74,65 Franken.

Roche gewannen 2,2 Prozent auf 193,50 Franken. Das Unternehmen hat im vergangenen Geschäftsjahr 2007 Umsatz, Betriebs- und Konzerngewinn deutlich gesteigert. Aufgrund des Rekordergebnisses soll die Dividende um 35 Prozent angehoben werden. Der Pharmakonzern zeigt sich auch für das laufende Geschäftsjahr optimistisch und will beim Umsatz weiterhin über dem Markt wachsen. Die Kommentare zu den innerhalb der Erwartungen ausgefallenen Zahlen fielen mehrheitlich positiv aus.

Auf die Zähne beißen hieß es dagegen bei den Aktionären der Dentalimplantateherstellerinnen Nobel Biocare , die 6,0 Prozent auf 260,50 Franken verloren. Am breiten Markt brachen Galenica um 17,1 Prozent ein. Gut informierten Quellen zufolge wird das Eisenpräparat Ferinject in Dokumenten der US-Gesundheitsbehörde FDA wenige Tage vor dem Vorentscheid angeblich in Verbindung mit mehreren Todesfällen gebracht.

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