Internationaler Aktienhandel: Schweizer Börsen: Erholung nach schwachem Wochenstart

Internationaler Aktienhandel
Schweizer Börsen: Erholung nach schwachem Wochenstart

Der Schweizer Aktienmarkt hat sich nach dem gestrigen, schwachen Wochenstart wieder etwas erholt und die Sitzung vom Dienstag mit deutlichen Gewinnen beendet.

dpa-afx ZÜRICH. Der Schweizer Aktienmarkt hat sich nach dem gestrigen, schwachen Wochenstart wieder etwas erholt und die Sitzung vom Dienstag mit deutlichen Gewinnen beendet. Laut Händlern war das Geschäft im Vorfeld der mit Spannung erwarteten Zinsentscheidung der US-Notenbank, die am Mittwochabend hiesiger Zeit bekannt gegeben wird, mehrheitlich von Zurückhaltung geprägt. Der Swiss Market Index SMI gewann bis zum Schluss 122,66 Zähler beziehungsweise 1,62 Prozent auf 7 704,39 Punkte.

Zum Schluss lagen die Titel des Agrochemiekonzerns Syngenta mit einem Plus von 4,3 Prozent auf 276,75 Franken an der Spitze. Fundamentale News dazu gab es keine, das Unternehmen wird am 7. Februar seine Zahlen 2007 veröffentlichen. Zweitbester Wert waren Swatch (+4,1 Prozent auf 294,00 Franken). Die Titel profitierten gemäss Händlern von den weiterhin guten Uhrenexportzahlen. Die Papiere würden nach der starken Kurskorrektur in den letzten Wochen nun auch wieder vermehrt von langfristig orientierten Investoren gekauft, hieß es zudem. Auch Richemont (+2,7% auf 63,15 Franken) profitieren von diesem Trend.

Nobel Biocare (+3,9% auf 277,00 Franken) als Nummer Drei im SMI wurden von der Veröffentlichung der Umsatzzahlen des US-Konkurrenten Zimmer gestützt. Diese seien in Analystenkreisen allerdings zum Teil unterschiedlich eingeschätzt worden, so dass Nobel das Tageshoch (283 Franken) nicht halten konnte. Auch der Medtechwert Synthes war am Dienstag gefragt und gewann 3,8 Prozent auf 137,70 Franken.

Stark schnitten auch die Aktien des weltgrößten Rückversicherers Swiss Re mit einem Plus von 3,9 Prozent auf 82,50 Franken ab. Der Titel profitierte unter anderem von einer Höherstufung auf „Outperform“ mit Kursziel 117 Franken durch die Credit Suisse. Die Aktien des Rückversicherers offerierten aufgrund der jüngsten Kursrückgänge attraktives Upsidepotential, hieß es in einer Branchenstudie.

Mit dem erwarteten Zinsschritt der US-Notenbanker standen auch die Bankwerte in der Gunst der Investoren, wenn sie auch das Tageshoch nicht halten konnten. Julius Bär verteuerten sich um 3,0 Prozent auf 74,65 Franken, Credit Suisse um 3,0 Prozent auf 61,15 Franken und UBS um 2,9 Prozent auf 46,80 Franken.

Am Schluss der Tabelle lagen mit einem zum Schluss deutlichen Minus von 1,5 Prozent auf 189,40 Franken die Roche -GS. Das Pharmaunternehmen wird Morgen die Zahlen 2007 veröffentlichen. Die Erwartungen seien zum Teil etwas zu hoch, hieß es, so dass es im Vorfeld zu einigen Verkäufen gekommen sei. Am unteren Tabellenende lagen mit Novartis (+1,1% auf 55,10 Franken) und Nestle (+1,1% auf 479,75 Franken) auch zwei weitere Schwergewichte.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%