Internationaler Aktienhandel
Wiener Börse: ATX rutscht um zwei Prozent ab

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Dienstag bei gutem Volumen mit klar tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel um zwei Prozent auf 2 301 Punkte. Ein Händler begründete die Abschläge vor allem mit einem "Rücksetzer nach den jüngsten Zugewinnen".

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Dienstag bei gutem Volumen mit klar tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel um 2,03 Prozent auf 2 301,06 Einheiten. Der Leitindex drehte im Sog des schwachen internationalen Börsenumfelds am späten Nachmittag nach verhaltenem Verlauf deutlich ins Minus ab. Marktbeobachter verwiesen auf die negative Tendenz der Wall Street nach Veröffentlichung aktueller US-Konjunkturdaten sowie negativer Analystenstimmen zu mehreren US-Aktien. Ein Händler begründete die Abschläge vor allem mit einem "Rücksetzer nach den jüngsten Zugewinnen". "Jene Werte, die zuletzt gut gelaufen sind, kommen nun auch deutlicher zurück", hieß es weiter.

So mussten unter den Bankwerten Erste Group ein Minus von 4,55 Prozent auf 25,99 Euro hinnehmen. Raiffeisen International schlossen um 3,25 Prozent tiefer bei 34,49 Euro. Bankwerte fanden sich europaweit auf den Verkaufslisten der Investoren. Auch der europäische Stahl-Sektor musste klare Kursverluste hinnehmen. So rutschten Voestalpine um 7,45 Prozent auf 19,39 Euro ab. RHI gaben um 3,92 Prozent auf 16,17 Euro nach.

Sehr schwach zeigten sich auch Wienerberger mit minus 4,38 Prozent auf 12,00 Euro. Die Aktien der Post büßten im Vorfeld der für Donnerstag anstehenden Ergebnisveröffentlichung 2,36 Prozent auf 21,10 Euro ein. Unter den Energiewerten konnten sich OMV mit einem Kursanstieg von 1,11 Prozent auf 26,50 Euro gegen den Trend stemmen. Verbund büßten hingegen 2,06 Prozent auf 33,72 Euro ein. Auch Telekom Austria konnten Zugewinne verbuchen und schlossen 0,56 Prozent höher bei 10,80 Euro.

Neuerlich sehr fest zeigten sich S & T mit einem Kursplus von 13,27 Prozent auf 11,10 Euro. Bereits am Montag hatten die Titel mehr als zwölf Prozent an Wert gewonnen. Wolford zogen um 7,43 Prozent nach oben auf 9,40 Euro.

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