Internationaler Aktienhandel
Wiener Börse deutlich fester

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Dienstag bei hohem Volumen mit festeren Notierungen beendet. Triebfeder war vor allem die Raiffeissen-Aktie, die deutlich zulegen konnte. Zur Begründung verwiesen Händler auf einen Analystenkommentar.

dpa-afx/apa WIEN. Der ATX stieg dank der massiven Kursgewinne bei den Aktien der Raiffeisen International um 0,81 Prozent auf 2 607,74 Einheiten. Im gesamten Tagesverlauf standen die Aktien von Raiffeisen International im Fokus der Marktteilnehmer. Bereits im Frühhandel konnten die Aktien einen Aufschlag von rund drei Prozent für sich verbuchen und diesen im weiteren Tagesverlauf noch deutlich ausbauen. Zur Begründung verwiesen Händler auf einen Analystenkommentar. Die Wertpapierexperten der Bank of America haben die Werte in ihre Empfehlungsliste "Europe 1" aufgenommen. Das Kursziel wird bei 50 Euro gesehen, das Votum lautet "Buy". Die Titel schlossen mit einem Kurssprung von 8,84 Prozent bei 43,10 Euro.

Im Windschatten der Raiffeisen-Aufschläge stiegen Immoeast um 3,75 Prozent auf 4,15 Euro. Immofinanz gingen mit einem Plus von 2,88 Prozent bei 2,86 Euro aus dem Handel. Für das Auftaktquartal 2009/10 hat die Immofinanz einen operativen Betriebsgewinn (Ebit) von 118,2 Mill. Euro bekanntgegeben. In der Vorjahresperiode wurde noch ein Minus von 190,7 Mill. Euro eingefahren.

Unter den Schwergewichten aus dem ATX Five gewannen die Aktien der OMV 1,65 Prozent auf 27,65 Euro. Sal. Oppenheim hat die Empfehlung "Neutral" und das Kursziel von 24,30 Euro bestätigt. Daneben verteuerten sich die Anteilsscheine des Raiffeisen International-Mitbewerbers Erste Group um 0,47 Prozent auf 30,14 Euro und jene der Telekom Austria um 0,66 Prozent auf 12,12 Euro. Diesen Gewinnen standen die Verluste der Voestalpine von 1,69 Prozent auf 23,80 Euro gegenüber.

Mit einem Abschlag von 1,83 Prozent auf 18,75 Euro zählten die Aktien der Post zu den größten Verlierern im Frühhandel. Die Analysten von Morgan Stanley haben ihr Votum für die Post-Anteilsscheine von "equalweight" auf "underweight" herunter gestuft.

Die Aktien der Strabag erlitten ein Minus von 0,95 Prozent auf 22,00 Euro. Medienberichten zufolge steht der Baukonzern vor einem Finanzierungsproblem für die geplante Autobahn in Bosnien-Herzegowina mit einem Investitionswert von knapp drei Mrd. Euro.

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