Internationaler Aktienhandel
Wiener Börse dreht ins Minus

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Dienstag mit tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel 0,90 Prozent auf 1941,49 Punkte. Nach den massiven Kursverlusten am Montag hatte sich die Wiener Börse im Tagesverlauf größtenteils fester präsentiert. Vor dem Hintergrund einer schwächeren Eröffnung an den US-Börsen rutschte der Aktienmarkt jedoch im späten Handel wieder ins Minus.

dpa-afx/apa WIEN. Unter den österreichischen Schwergewichten konnten einzig die Aktien der Erste Group mit einem Kursgewinn aus dem Handel gehen - ein Plus von 0,70 Prozent auf 17,32 Euro. Im Sitzungsverlauf hatten die Aktien bereits klare Kursgewinne für sich verbucht, mussten diese jedoch im Späthandel größtenteils wieder abgeben.

Ähnlich verlief die Entwicklung auch bei den OMV-Werten. Nachdem die Wertpapiere im Tageshoch bis auf 26,41 Euro geklettert waren, rutschte der Kurs in der letzten Handelsstunde sogar noch ins Minus. Die OMV-Anteilsscheine gingen mit einem minimalen Abschlag von 0,04 Prozent bei 25,39 Euro aus dem Handel.

Deutlich klarer fielen die Verluste bei den übrigen ATX-Werten aus. So verloren die Verbund-Aktien 0,30 Prozent auf 33,00 Euro und die Voestalpine-Papiere gaben um 2,00 Prozent auf 17,64 Euro nach. Die Werte der Telekom Austria verloren 3,26 Prozent auf 10,40 Euro.

Die heimischen Immobilienwerte zählten überwiegend zu den Gewinnern. Sparkassen Immobilien verteuerten sich um 5,40 Prozent auf 4,10 Euro. Immofinanz schlossen mit einem Aufschlag von 2,10 Prozent bei 1,46 Euro und CA Immo International gewannen 1,11 Prozent auf 3,65 Euro.

Daneben konnten aber auch einige andere Werte am Berichtstag zulegen und somit der negativen Tendenz am Gesamtmarkt erfolgreich trotzen. Mit einem Gewinn von 3,09 Prozent auf 31,05 Euro konnten bwin an die sehr feste Kursentwicklung der vergangenen Monate anschließen. Die Aktien des Vorarlberger Leuchtenherstellers Zumtobel kletterten um 1,41 Prozent auf 7,21 Euro. Die Anteilsscheine der Österreichischen Post gingen mit einem Aufschlag von 1,10 Prozent bei 19,30 Euro aus dem Handel.

Mit einem Kursverlust von 2,75 Prozent auf 14,49 Euro zählten Strabag zu den größten Tagesverlierern. Die Analysten der Erste Group haben ihr Kursziel von 21 auf 16 Euro gesenkt, das Anlagevotum "hold" wurde jedoch bestätigt. Bei ungewöhnlich hohen Umsätzen setzten die Aktien von Raiffeisen International ihre Vortagestalfahrt fort und brachen um 3,48 Prozent auf 22,77 Euro ein.

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