Internationaler Aktienhandel: Wiener Börse geht sehr schwach ins Wochenende

Internationaler Aktienhandel
Wiener Börse geht sehr schwach ins Wochenende

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Freitag bei geringem Volumen mit deutlich tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel 2,90 Prozent auf 1 815,25 Einheiten.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Freitag bei geringem Volumen mit deutlich tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel 2,90 Prozent auf 1 815,25 Einheiten.

Mit einem völlig lustlosen Handelstag verabschiedete sich die Wiener Börse ins Wochenende. Die gehandelten Volumina blieben sehr schwach. An Fundamentaldaten wurde von Unternehmensseite mit Ausnahme der Skyeurope-Passagierzahlen nichts Neues vermeldet. Den gesamten Tag über zeigte sich der ATX deutlicher in der Verlustzone als das übrige Europa.

Alle heimischen Blue Chips schlossen in der Verlustzone. Am stärksten nach unten ging es für die Titel der OMV , die sich deutlich schwächer präsentierten als der Ölsektor im Euro-Stoxx-600. OMV-Anteile fielen um 5,97 Prozent auf 19,21 Euro. Der Ölpreis ist am heutigen Freitag weiter gefallen.

Auch Bankenwerte erwischte es deutlich. Hier meldeten sich die Analysten von Sal. Oppenheim zu Wort. Sie haben ihr Anlagevotum für die Raiffeisen International-Aktie von "Neutral" auf "Reduce" nach unten revidiert. Ihre Angabe für den "Fair Value" der Aktie kappten die Experten von 33,00 auf 18,00 Euro. Für die Erste Group haben die Experten ihre Einstufung "Neutral" hingegen bestätigt. Das Kursziel sehen sie für die Erste Group-Aktie bei 19,00 Euro.

Der gesamte Bankensektor zeige sich europaweit deutlich schwächer, sagte ein Händler. Die Hiobsbotschaften würden in der Branche nicht abreißen, hieß es. Erste-Papiere verschlechterten sich um 5,83 Prozent auf 14,87 Euro und Raiffeisen International ermäßigten sich um 4,88 Prozent auf 19,50 Euro.

Intercell setzten ihren am Vortag begonnenen Aufwärtstrend mit verringerter Geschwindigkeit fort. Am Donnerstag hatten Übernahmegerüchte aus dem US-Impfstoffsektor auch den Intercell-Kurs beflügelt. Am Berichtstag stiegen die Anteile um 1,54 Prozent auf 24,98 Euro.

Skyeurope gehörten trotz der Bekanntgabe von gesunkenen Passagierzahlen zu den Gewinnern. Die Aktien verbesserten sich um 4,35 Prozent auf 0,24 Euro. Die Fluggastzahl sank im Dezember um 13,3 Prozent von 268 867 auf 233 027, dafür legte der Sitzladefaktor um 5,0 Prozentpunkte auf 72,7 Prozent zu.

Stark zeigten sich auch großteils die heimischen Immobilienwerte. An die Spitze des Kurszettels kletterten conwert mit einem Plus von 5,66 Prozent auf 4,85 Euro an die Spitze des Kurszettels und CA Immo Anlagen legten um 5,08 Prozent auf 4,76 Euro zu. Die Analysten der Unicredit haben ihr Kursziel für die Aktien von 17 auf 9,7 Euro gesenkt. Die Kaufempfehlung "Buy" für die CA Immobilien-Aktie wurde hingegen bestätigt.

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