Internationaler Aktienhandel
Wiener Börse schließt mit leichten Verlusten

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Mittwoch bei eher geringem Volumen mit tieferen Notierungen beendet. Der ATX 0,69 Prozent auf 3 562,45 Einheiten.

dpa-afx WIEN. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund sieben Punkte unter der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 3 569 Punkten. Nachdem der ATX in den ersten beiden Handelsstunden knapp an das positive Terrain herankam, bewegte er sich danach in abgeschwächter Form mit den internationalen Leitbörsen nach unten. Die Veröffentlichung überraschend schlechter Einzelhandelsumsätze für den Euroraum im Juli schockte die Märkte. Neben diesen Daten und der schwachen US-Börseneröffnung standen auch mehrere Analystenkommentare im Fokus.

Die Augen der Händler richteten sich auf die Entwicklung der Aktie der Austrian Airlines Group (AUA) . Die Anteile rücken per 22. September in den ATX auf und ersetzen die EVN. Analyst Paul Wessely von Unicredit sieht einen möglichen Kaufpreis von 8 Euro durch die Lufthansa als durchaus realistisch an. Sieben der zwölf ursprünglichen Bieter sind laut ÖIAG noch im Rennen um die Fluglinie.

Mit den europäischen Sektoren bewegten sich die heimischen Stahl- und Ölwerte nach unten. So kosteten OMV und voestalpinex den ATX zusammen knapp 23 Punkte. Voestalpine fielen um um 2,02 Prozent auf 34,90 Euro (914 039 Stück). Stahlwerte hielten im Euro-Stoxx-600 die rote Laterne mit einem Minus von 3,36 Prozent.

OMV verloren mit dem erneut nachgebenden Ölpreis um 2,23 Prozent auf 41,26 Euro. Die übrigen Schwergewichte zeigten sich uneinheitlich. Während Telekom-Aktien um 0,60 Prozent auf 14,99 Euro gewannen (589 668 Stück), verloren Erste Group um 0,79 Prozent auf 41,47 Euro. Raiffeisen International stiegen um 1,52 Prozent auf 75,55 Euro.

Gefragt waren die Aktien von Polytec, die als größter Gewinner um 17,58 Prozent auf 9,70 Euro kletterten. Der Umsatz des Unternehmens entspricht dem "Wirtschaftsblatt" zufolge seit der Übernahme der deutschen Peguform dem von Mitgliedern des ATX . Zudem sei die Aktie dem Bericht zufolge ein "Schnäppchen".

EVN werden am 22. September aus dem Auswahlindex genommen - der Versorger verbesserte sich dennoch um 0,17 Prozent auf 17,59 Euro (13 077 Stück). Mitbewerber Verbund drehte hingegen um 0,47 Prozent auf 48,33 Euro ins Minus.

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