Internationaler Aktinehandel
Energiewerte ziehen Asien-Börsen runter

Energie- und Finanzwerte haben die asiatischen Börsen am Dienstag ins Minus gedrückt. Auch die politische und wirtschaftliche Unsicherheit in der Region nach dem Rücktritt des japanischen Ministerpräsidenten Yasuo Fukuda und den Ausschreitungen in Thailands Hauptstadt Bangkok belasteten.

HB TOKIO/HONGKONG. In Südkorea sorgte insbesondere das mögliche Engagement der staatlichen Korea Development Bank (KDB) bei der krisengeschüttelten US-Investmentbank Lehman Brothers für Skepsis bei den Anlegern.

In Tokio verlor der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 1,8 Prozent auf 12 609 Punkte. Der breiter gefasste Topix-Index schloss 1,5 Prozent im Minus bei 1212 Zählern. Auch die Aktienmärkte in Südkorea, Hongkong, Taiwan, Singapur und der chinesische Leitindex notierten schwächer.

Den zweiten Rücktritt eines japanischen Regierungschefs innerhalb eines Jahres nahm die Börse zunächst ohne große Aufregung hin. Börsenexperten erklärten allerdings, es sei noch zu früh, um die Auswirkungen des Rücktritts zu beurteilen. Wegen der unsicheren Lage in Thailands Hauptstadt Bangkok investierten Anleger vermehrt in den Dollar und schwächten damit den Baht. Nach der Eskalation im Machtkampf mit der Opposition hat die Regierung den Ausnahmezustand über Bangkok verhängt.

Der japanische Öl- und Gasfeldbetreiber Inpex büßte 6,6 Prozent ein und folgte damit anderen Energiewerten wegen des gefallenen Ölpreises ins Minus. Der Ölpreis sank auf 111 Dollar, nachdem Hurrikan "Gustav" schwächer auf die US-Küste traf als befürchtet und auf einen Tropensturm herabgestuft wurde. Der Dollar profitierte vom fallenden Ölpreis. Der Euro sank auf 1,4550 Dollar, den tiefsten Stand seit rund sieben Monaten.

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