Investoren schauen auf Beschäftigtenzahlen: US-Börsen retten kleines Plus

Investoren schauen auf Beschäftigtenzahlen
US-Börsen retten kleines Plus

Gute amerikanische Einzelhandelszahlen im Januar und die positiven Konjunkturprognosen eines US-Notenbankgouverneurs haben der Wall Street am Donnerstag zu einer Erholung verholfen.

HB NEW YORK. Der Dow-Jones-Index festigte sich nach vorläufigen Schlussangaben um 24,81 Zähler oder 0,24 Prozent auf 10 495,55 Punkte. Der S&P-500- Index stieg um 2,07 Zähler oder 0,18 Prozent auf 1 128,59 Punkte. Der Nasdaq-Index legte um 5,42 Zähler oder 0,42 Prozent auf 2 019,56 Punkte zu. Der Rentenmarkt tendierte nach unten. Der Dollar gab nach anfänglichen stärkeren Kursverlusten leicht nach. Der Euro notierte mit 1,2541 Dollar gegenüber 1,2532 Dollar am Vortag.

Überraschend starke Umsatzzahlen von Einzelhandelskonzernen wie Wal-Mart haben den US-Aktienmärkten am Donnerstag zu Kursgewinnen verholfen. Unterstützung lieferte auch Fed-Gouverneur Ben Bernanke mit der Bekräftigung, die US-Notenbank (Fed) habe keine Eile, die Zinsen zu erhöhen. Maßgebliche Handelsimpulse erwarten Börsianer erst durch die am Freitag anstehenden Beschäftigungsdaten für Januar.

Bernanke hatte bei einer Veranstaltung in South Carolina die Erklärung der Fed nach dem Zinstreffen Ende Januar wiederholt. In ihrer Stellungnahme zu dem Zinsbeschluss hatte die Fed erklärt, angesichts der niedrigen Inflation und der schwachen Kapazitätsauslastung in der Wirtschaft gehe sie davon aus, eine „Anpassung ihrer Geldpolitik geduldig abwarten zu können“. Börsianern zufolge werteten die Investoren die Äußerungen Bernankes als Signal dafür, dass die US-Zinsen wohl doch nicht sobald steigen werden.

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