IWKA-Aktien im Rampenlicht
Schwache US-Daten drücken Dax

Auf Grund enttäuschender US-Arbeitsmarktdaten haben Anleger am Freitag Gewinne mitgenommen und damit den Deutschen Aktienindex (Dax) ins Minus gedrückt.

HB FRANKFURT. Spekulationen auf ein Ende des US-Zinserhöhungszyklusses verhinderten allerdings größere Kursverluste des Börsenbarometers, das den Xetra-Handel 0,5 Prozent im Minus bei 4510,39 Punkten beendete. Im Rampenlicht stand allerdings IWKA, nachdem Firmenchef Hans Fahr auf Druck von Großanlegern zurückgetreten war und die Aktionäre Vorstand und Aufsichtsrat die Entlastung verweigert hatten.

„Die Woche ist recht gut gelaufen, und da nutzen einige Anleger offenbar die Gelegenheit zu ein paar Gewinnmitnahmen vor dem Wochenende“, sagte ein Händler mit Blick auf den rund eineinhalbprozentigen Kurszuwachs des Dax binnen Wochenfrist.

Mit Blick auf die US-Daten urteilte Bill Strazzullo, Chef-Stratege von Stat Street Global Markets in Boston: „Offensichtlich sagen diese Zahlen nichts Gutes über die Konjunktur aus.“ Allerdings gingen die Anleger offenbar nun davon aus, dass sich die Fed auf ein oder zwei weitere Zinsschritte beschränken wird. Andere Börsianer äußerten sich ähnlich.

Die Zahl der Beschäftigten außerhalb der US-Landwirtschaft stieg im Mai um 78.000 und blieb damit deutlich unter der durchschnittlichen Analystenprognose eines Anstiegs von 185.000. Die Beschäftigungsentwicklung gilt als Indikator für die Nachhaltigkeit eines Wirtschaftsaufschwungs.

Seite 1:

Schwache US-Daten drücken Dax

Seite 2:

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%