Konjunktur
Ölpreis sinkt trotz hoher Nachfrage

dpa-afx NEW YORK/LONDON/WIEN. Der US-Ölpreis ist am Montag leicht gesunken. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte kostete am Mittag 58,87 Dollar. Das waren 15 Cent weniger als zu Handelsschluss am Freitag. Ein Barrel der Nordseesorte Brent verbilligte sich zuletzt um 21 Cent auf 58,20 Dollar.

Trotz der Preisrückgänge verwiesen Händler auf weiterhin kaltes Winterwetter, insbesondere im Nordosten der USA. Dies halte die Öl-Nachfrage auf hohem Niveau und stütze mithin die Ölpreise. Gestützt worden sei der Ölpreis auch weiterhin durch das In-Kraft-Treten der jüngsten Förderkürzung der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec). Die Kürzung beläuft sich auf 500 000 Barrel (je 159 Liter) pro Tag und ist am vergangenen Donnerstag formell wirksam geworden.

Der Korbpreis für Rohöl der Opec ist unterdessen weiter gestiegen. Ein Barrel aus den Fördergebieten des Kartells kostete am Freitag im Durchschnitt 53,55 Dollar und damit 16 Cent mehr als einen Tag zuvor, wie die Opec am Montag in Wien mitteilte. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf der Basis elf wichtiger Sorten des Kartells.

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