Kursplus der MCI-Aktien
US-Börsen profitieren vom sinkenden Ölpreis

Der Ölpreis geht runter und schon steigt die Kauflaune der Anleger an der Wall Street wieder. Das hat den US-Standardwerten am Mittwoch auch zu Kursgewinnen verholfen. Gefragt waren Händlern zufolge vor allem Werte der Finanz- und Ölbranchen. Technologiepapiere gerieten zuletzt allerdings unter Druck und rutschten leicht ins Minus.

HB NEW YORK. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte verließ den Handel 0,26 % höher mit rund 10 486 Punkten. Im Geschäftsverlauf hatte er sich zwischen einem Hoch von 10 526 und einem Tief von 10 453 Zählern bewegt. Der breiter angelegte S&P 500 kletterte um 0,23 % auf etwa 1184 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq fiel dagegen um 0,01 % auf rund 1999 Punkte.

Händlern zufolge hat ein überraschend kräftiger Anstieg der US-Vorräte in der vergangenen Woche die Ölpreise gedrückt. Dies habe die Furcht der Anleger vor wachstumsschädigenden Wirkungen hoher Energiekosten gedämpft und den Aktienmärkten neue Impulse verliehen. Tom Schrader von Legg Mason Wood Walker bemerkte dazu, das Geschehen am Markt werde in erster Linie vom billigeren Öl bestimmt. „Wir hatten jüngst eine recht ausgeprägte Verkaufswelle, so dass der Markt überverkauft war. Wir erleben jetzt eine technische Gegenbewegung“.

Von den noch immer hohen Ölpreisen profitierten einmal mehr die Aktien führender Energiekonzerne, wie Exxon Mobil, die 1,4 % auf 60,90 Dollar gewannen. „Der Markt wird angeführt von Ölwerten und Finanztiteln. Die Anleger haben das Gefühl, dass die Fed die Zinsen vermutlich nicht aggressive erhöhen wird“, sagte Som Dasgupta von der PNC Corporate Bank.

Unter Finanzwerten standen vor allem Citigroup und Bank of America in der Gunst der Investoren. Citigroup-Aktien gewannen ein knappes halbes Prozent auf 45,15 Dollar, die Titel der Bank of America fast 0,7 % auf 44,60 Dollar.

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