Kursrutsch in Hongkong
Anleger flüchten aus chinesischen Aktien

Die Panik an den Aktienmärkten hat auch die Anleger in Hongkong und Schanghai erfasst. Der Hongkonger Hang-Seng-Index fiel am Montag so stark wie seit 1997 nicht mehr.

HB HONGKONG. Im Abwärtssog der asiatischen Börsen hat der Markt in Hongkong zum Wochenauftakt den größten Tagesverlust seit 1997 verbucht. Nach einem freien Fall der Kurse schloss der Hang-Seng-Index am Montag mit einem Minus von mehr als zwölf Prozent bei 11 069 Punkten und damit so niedrig wie seit viereinhalb Jahren nicht mehr.

Der H-Index der Aktien vom chinesischen Festland gab um knapp 15 Prozent auf 4935 Zähler nach. Zu den größten Verlieren zählten chinesische Ölkonzerne wie PetroChina und CNOOC. Konjunktursorgen sowie die Flucht ausländischer Investoren aus asiatischen Währungen und Aktien hatten zuvor bereits die Börse in Tokio tief ins Minus und auf den Stand von 1982 getrieben.

Die Börse in Shanghai gab 6,3 Prozent auf 1 723 Punkte ab. Als der Index unter die Marke von 1 800 Punkten fiel, setzten Händlern zufolge Panikverkäufe ein. Die Investoren hatten darauf gehofft, die Regierung werde wie Mitte September eingreifen und das Abrutschen unter die Marke verhindern.

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