Kursverfall
US-Börsen gehen uneinheitlich aus dem Handel

Die US-Aktienmärkte haben sich am Donnerstag nach einem drastischen Kursverfall weitgehend erholt und schlossen uneinheitlich. Lediglich der Technologie-Index Nasdaq lag nach einem volatilen Handelstag im Minus.

HB NEW YORK. Zunächst hatten Erwartungen weiter steigender Zinsen wegen einer weltweit anziehenden Inflation eine Verkaufsstimmung ausgelöst. Die Zinssorgen von Anlegern hatte auch die Europäische Zentralbank (EZB) geschürt, die den Leitzins im Euro-Raum wegen wachsender Inflationsgefahr leicht angehob.

Zugleich ließ sie die Tür für weitere geldpolitische Straffungen offen. Positiv wirkte sich an den Börsen die Nachricht über den Tod des Al-Kaida-Extremisten Abu Mussab al-Sarkaui im Irak aus.

Der Dow-Jones-Index schloss nahezu unverändert bei knapp 10.939 Punkten. Im Handelsverlauf hatte er zwischen 10.758 und 10.965 Stellen gependelt. Der breiter gefasste S&P-500 Index notierte um 0,14 Prozent fester bei 1258 Stellen. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gab um 0,3 Prozent auf 2145 Punkte nach.

Auf Grund der zeitweise massiven Verluste wurden Handelsbeschränkungen verhängt, die Aktienverkäufe zur Nutzung von Kursunterschieden im S&P-500-Index begrenzen sollten. „Wir hatten einen sehr starken Verkaufsdruck“, sagte Tom Schrader von Stifel Nicolaus Capital Markets. Eine technisch bedingte Gegenreaktion habe jedoch ein weiteres Absacken der Kurse verhindert. Auch eine leichte Erholung bei Rohstofftiteln könnte dem breiten Markt geholfen haben, sagte Schrader weiter.

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