Kursverluste
Italiens Börse leidet unter Regierungskrise

Europas Börsen starten schwach in die Woche – die Verunsicherung in der Causa Berlusconi ist zu groß. Unterdessen bemüht sich der Noch-Regierungschef Letta darum, Ordnung ins Chaos zu bringen.
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MailandAngesichts der Regierungskrise in Italien sind die Aktienkurse an der Börse in Mailand ins Minus gerutscht. Der Leitindex FTSE Mib gab am Montagmorgen bei Beginn des Handels um mehr als zwei Prozentpunkte nach. Auch die Börsen in Frankfurt am Main, London und Paris sackten jeweils um mehr als einen Prozentpunkt ab. Grund war auch hier neben der Unsicherheit über die politische Zukunft Italiens der anhaltende Haushaltsstreit in den USA, die mangels einer Lösung auf die Zahlungsunfähigkeit zuschlitterten.

In Italien hatte der frühere Regierungschef Silvio Berlusconi, dem wegen einer rechtskräftigen Verurteilung wegen Steuerbetrugs der Ausschluss aus dem Senat und letztlich aus der Politik droht, die fünf Minister seiner Partei Volk der Freiheit (PdL) am Samstag zum Rückzug aus der Regierung aufgefordert. Ihr Rücktritt droht die ohnehin instabile Koalition von Ministerpräsident Enrico Letta zu sprengen. Dieser will nun am Mittwoch in beiden Kammern des Parlaments die Vertrauensfrage stellen.

Der Sozialdemokrat sagte am Sonntagabend im Fernsehen nach einem Treffen mit Präsident Giorgio Napolitano, er habe nicht die Absicht, „um jeden Preis zu regieren”. In dem Krisengespräch über die „sehr komplizierte Lage” sei er mit dem 88-jährigen Staatschef übereingekommen, das Parlament möglichst rasch mit einzubeziehen. Er wolle aber „nicht das Vertrauen für drei Tage”, betonte Letta. Die Vertrauensfrage werde er mit klaren politischen Zielen verknüpfen.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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  • Ooch,...naja. Das ist auch wieder ein Non-Event! Nicht wichtig und deswegen auch nur ein Lückenfüller. Italien gibt es schon so lange und wird es weiter geben. Ist auch egal, welcher Suppenkasper da gerde rumspringt. Die Politik darf sich mit trumwandlerischer Sicherhaeit auf das snfte Ruhekissen EZB legen. Die wird alle srichten. Politische Entscheidungen sind nicht mehr wirklich wichtig. Das Zepter führt die EZB. Auch wenn sie es vielleicht bereut, aber doch nichts dazu sagt. Es ist nun alleinige Aufgabe der EZB, alle Politikfelder in Europa unter die eigene Obhut zu nehmen. Der Weg wurde so eingeschlagen und es geht nicht mehr zurück. Das ist nun mal der Nebeneffekt. Der Drogenrauch kann nur mit Drogen gebändigt werden. Wird auch!

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