Kurzsturz
Börsentalfahrt geht in Asien weiter

Nach dem rabenschwarzen Donnerstag in Europa und den USA schmieren auch die Börsen in Asien und Australien ab. Vor allem die Angst vor Bankpleiten und die schlechten Konjunkturaussichten in den USA belasten.
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Seoul/Peking/SydneyDie Börsentalfahrt hat sich am Freitag in Asien fortgesetzt. In Seoul fiel der Kospi-Index am Vormittag um mehr als vier Prozent. In Taiwan ging der Taiex zeitweise um gut 2,5 Prozent zurück, der Hang-Sen-Index in Hongkong und der Straits- Times-Index in Singapur lagen am Vormittag mit rund 1,5 Prozent im Minus. In China lagen die Verluste unter einem Prozent. Das S&P/ASC 200 in Australien fing sich nach ersten Verlusten von mehr als einem Prozent und lag am frühen Nachmittag nur noch ein halbes Prozent im Minus. Die Börse in Tokio ist wegen eines Feiertags geschlossen.

Die Börsen folgten dem Negativtrend in Europa und den USA von Donnerstag. Der Dow Jones Industrial hatte mit minus 3,51 Prozent geschlossen. Händler nannten hier wie dort die Schuldenkrise in Europa, Sorgen um die Solidität der Banken, die schlechten Konjunkturaussichten in den USA und die Warnungen der US-Notenbank vor weiteren Abwärtsrisiken als Grund. Die Märkte hätten „eine Aufmerksamkeitsspanne wie ein fünfjähriges Kind“, zitierten australische Medien den Analysten des Börsenhändlers Commonwealth Securities, Steve Daghlian. „Alle paar Minuten stürzen sie sich auf die nächste Nachricht.“ In Washington diskutieren am Freitag bei der Jahrestagung der Weltbank und des Internationalen Währungsfonds (IWF) Finanzminister aus aller Welt über die Weltwirtschaftslage.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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